„aha plus“ räumt weiter ab!

Dominik Drljo und Barbara Österle nahmen als Vertreter von „aha plus“ freudestrahlend den Preis entgegen.  Foto: handout/aha

Dominik Drljo und Barbara Österle nahmen als Vertreter von „aha plus“ freudestrahlend den Preis entgegen.  Foto: handout/aha

Der Preisregen über „aha plus“ ebbt nicht ab. Immer mehr Auszeichnungen hat das Projekt zu verzeichnen – nun gekrönt mit dem österreichischen Jugendpreis.

„aha plus“ ist einfach nicht zu stoppen! Das bezeugen die ganzen Auszeichnungen, die derzeit auf das Vorarlberger Jugendengagement-Projekt herab prasseln. Nach dem österreichischen Verwaltungspreis und den European Public Sector Awards, ist die Liste um eine weitere Auszeichnung länger: „aha plus“ erhielt kürzlich den österreichischen Jugendpreis 2019.

Österreichischer

Jugendpreis

Die Verleihung des bereits vierten österreichischen Jugendpreises fand am vergangenen Dienstag im Bundeskanzleramt statt. Entgegen nahmen ihn Dominik Drljo und Barbara Österle als Vertreter des Vorarlberger Anerkennungssystems für engagierte Jugendliche. Über den Sieg freuten sie sich jedoch nicht alleine: Landeshauptmann Markus Wallner bedankt sich für „die großartige Pionierarbeit“, die von allen Beteiligten geleistet worden war. Er möchte das Projekt erweitern und engagierten Jugendlichen die Türen somit weiter öffnen: „Wir wollen unsere jungen Menschen in allen Lebensbereichen optimal unterstützen. Das ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Vorarlberger Landespolitik, das ist eine zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe.“

Fleiß wird belohnt!

Das Erfolgskonzept „aha plus“ war ein Auftrag des Büros für Zukunftsfragen vom Vorarlberger aha-Jugendinformationszentrum entwickelt. In Kooperation dazu standen der Fachbereich „Jugend und Familie“ des Landes Vorarl-bergs und zahlreiche Partner-
organisationen. Im Grunde handelt es sich bei „aha plus“ um ein Online-Tool, das als Web-Variante oder auch als Smart-Phone-App verfügbar ist. Verschiedene Organisationen können dort freiwillige Aktivitäten bewerben, für diese sich die Jugendliche im Alter von zwölf bis 24 Jahren melden können. Die Engagierten sammeln neben wertvollen Erfahrungen in den Projekten auch Punkte, die in einem digitalen System gesammelt werden. Diese Punkte können dann gegen sogenannte „Rewards“ eingetauscht werden. Diese Goodies beinhalten etwa Veranstaltungs-tickets oder besondere Erlebnisse, etwa Trainings mit echten Profi-Sportlern. Für Jugendliche ist die aha-card die Eintrittskarte zu „aha plus“. Mehr als 300 Vereine und über 7000 Jugendliche sind bereits registriert und nehmen an dem Jugendengagement-Projekt teil. Seit Ende 2017 wurden bei rund 7500 Aktivitäten mehr als drei Millionen Punkte gesammelt. Einige Jugendliche haben ihre Punkte auch schon gegen Rewards eingetauscht und konnten im Rahmen von sogenannten „Job-Shadowings“ in die Arbeitswelt schnuppern. Seit dem vergangenen Sommer können die gesammelten Erfahrungen durch den sogenannten aha plus Engagement-Nachweis belegt werden. Unter Verwendung des Nachweises beispielsweise im Lebenslauf, kann dies enorme Vorteile für Job und Ausbildung bedeuten!