Kontra

Das Hauptthema hier sind die verwendeten Frequenzen. Zum Start von 5G werden, soweit bekannt ist, bestehende Antennenstandorte genutzt. Dies ist möglich aufgrund der vorerst verwendeten Frequenzen im bisherigen Bereich. Bei diesen Frequenzen ist die Reichweite zumindest ähnlich zu bisher und auch die Fähigkeit zur Mauerdurchdringung ist vergleichbar. Es zählt hier die Grundregel: Um so höher die Frequenz, um so mehr Daten können übertragen werden, desto geringer ist jedoch die Reichweite und auch die Fähigkeit zur Mauerdurchdringung. Mit der angestrebten Nutzung von Frequenzen über 20 GHz wird diese Problematik jedoch schlagend und damit wird eine Lawine an neuen Standorten notwendig, um die Nachteile der neuen Frequenzen zu kompensieren. Diese neuen Mikrosender strahlen im Vergleich zu großen Sendeanlagen deutlich geringer, durch die notwendige Anzahl jedoch wird in Summe die hochfrequente elektromagnetische Strahlung massiv zulegen. Alle
100 bis 150 Meter wird einer dieser Mikrosender stehen mit natürlich eigener Stromversorgung. Was wir nicht vergessen dürfen, ist, dass 5G zusätzlich zu den bisherigen Funkstandards 2G, 3G und 4G dazukommt, zumindest am Anfang. Wie schnell 5G ältere Standards ablösen wird, ist noch offen.

5G ist ganz klar ein Klimakiller, zumindest mit Aktivierung der Frequenzen über 20 GHz. Durch die gewaltige Zahl neuer Standorte mit eigener Stromversorgung wird mehr Strom verbraucht werden, als je zuvor für das Mobilfunknetz. Nicht vergessen: Es kommt derzeit ja immer nur dazu, dazu, dazu – es wird allerdings im Gegenzug nichts entfernt, sodass die Strahlung sich immer weiter addiert.

5G wird die bisher bekannten Studien erneut bestätigen und die gesundheitlichen Risiken noch weiter verschärfen. So wird sich etwa die Absorption der elektromagnetisch gepulsten Strahlung durch den menschlichen Körper ändern. Vor allem die Haut und die Augen werden die auftreffende Funkstrahlung absorbieren. Die damit zusammenhängenden Risiken abzuschätzen ist sehr schwierig – und das ist das Problem mit 5G: Es wird eine Technologie eingeführt, die nicht erforscht ist und deren Auswirkungen nicht eingeschätzt werden können. Studien zeigen bereits heute, dass Krebserkrankungen mit steigender Nähe zu Sendemasten zunehmen. Kinder sind dabei noch stärker gefährdet, da ihre Schädelknochen dünner sind. Auch das Krankheitsbild „Elektrosensibilität“ und dessen Symptomatiken wie Kopfschmerzen, Schwindel, Abgeschlagenheit und Depression zeigen ein sehr deutliches Bild zur Gefahr durch 5G. Soweit bekannt ist, sind alle Säugetiere gleich betroffen. An Bäumen neben Sendestationen sind die Auswirkungen optisch sehr gut sichtbar: Sie werden krank.

Das SCENIHR und das ICNIRP nehmen die Gefahren von Mobilfunk und 5G nicht ernst. Wir betrachten diese Organisationen als nicht glaubwürdig. Alleine die verwendete Methode zur Erkennung von Gefahren für den menschlichen Organismus ist mehr als nur zweifelhaft: Es scheint, als reicht heute das Thermometer als Beweis zur Unbedenklichkeit einer Bestrahlung. Wird das Gewebe nicht um mehr als 1 Grad erwärmt, gilt es demnach als unbedenklich. Vor allem die athermischen Effekte müssen aber in Zukunft zwingend stärker betrachtet werden d.h. die Messverfahren gehören dringend aktualisiert.

Das US-amerikanische Militär verfügt bereits heute über wirkungsvolle Strahlungswaffen wie beispielsweise ADS (Active Denial System). Sie entsprechen zwar nicht der 5G-Technologie, gehen aber bereits in diese Richtung.

Zu diesem Punkt gibt es in China bereits laufende Projekte in den dortigen Schulen. Weitere Einzelheiten wissen wir mit aktuellem Stand dazu aber leider nicht.