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Datenschutz im Netz: „Eklatante Mängel“

Wie Instagram mit Userdaten umgeht, ist ­„völlig unbefriedigend“. Foto: Reuters

Wie Instagram mit Userdaten umgeht, ist ­„völlig unbefriedigend“. Foto: Reuters

Berlin. Laut einer vom deutschen Justizministerium in Auftrag gegebenen Studie erfüllen bekannte Online-Plattformen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGV) nur unzureichend. Vor allem bei sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten gebe es laut der Studie der Universität Göttingen „weiter eklatante Mängel“. Insgesamt fielen 19 der 35 untersuchten Dienste im Umgang mit sensiblen Daten durch, darunter Snapchat („unzureichend“), Facebook („stark defizitär“), Instagram („völlig unbefriedigend“) sowie Google („völlig unzureichend“). Positiv aufgefallen sind die Online-Shops von Otto („insgesamt sehr positiv“) und Zalando („vorbildlich“).