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Stimmen – aus der Politik zum Thema „Leistbares Wohnen in Vorarlberg“

Harald Witwer, ÖVP: „Vorarlberg ist einer der attraktivsten Lebensräume Europas, dementsprechend groß ist die Nachfrage. Dies – sowie die aktuelle Zinssituation – führt zu steigenden Preisen. Wichtig ist ein flächendeckendes Angebot gemeinnütziger Wohnungen im Land. Hier sind wir mit ,Wohnen 500‘ auf bestem Weg. Für die Schaffung von Eigentum braucht es neue Finanzierungsformen: Kredite mit einer Laufzeit von 35 oder 40 Jahren oder Mietkaufmodelle, die wir stärker fördern müssen. Auch eine Reform des Mietrechts ist überfällig. Wir brauchen Regelungen, die Vermieten attraktiver machen und das Risiko dabei minimieren. Am einfachsten könnten wir das auf Landesebene regeln. Dazu müsste der Nationalrat eine Kompetenzverschiebung ermöglichen.“

Harald Witwer, ÖVP: „Vorarlberg ist einer der attraktivsten Lebensräume Europas, dementsprechend groß ist die Nachfrage. Dies – sowie die aktuelle Zinssituation – führt zu steigenden Preisen. Wichtig ist ein flächendeckendes Angebot gemeinnütziger Wohnungen im Land. Hier sind wir mit ,Wohnen 500‘ auf bestem Weg. Für die Schaffung von Eigentum braucht es neue Finanzierungsformen: Kredite mit einer Laufzeit von 35 oder 40 Jahren oder Mietkaufmodelle, die wir stärker fördern müssen. Auch eine Reform des Mietrechts ist überfällig. Wir brauchen Regelungen, die Vermieten attraktiver machen und das Risiko dabei minimieren. Am einfachsten könnten wir das auf Landesebene regeln. Dazu müsste der Nationalrat eine Kompetenzverschiebung ermöglichen.“

<p>Christoph Metzler, Grüne: „Die Wohnsituation ist untragbar teuer. Nicht selten werden bis zu 50 Prozent des Gehalts für Wohnen ausgegeben. Die hohen Mietkosten sowie die stark gestiegenen Preise für Boden zeigen, dass Wohnen nicht dem freien Markt überlassen werden darf. Wir Grüne nehmen die Wohnkostenaufwärtsspirale nicht hin! Es ist uns durch die Regierungsbeteiligung gelungen, 2017 das größte Wohnbaupaket seit einem Vierteljahrhundert zu schaffen und so das Angebot an gemeinnützigen Wohnungen massiv zu steigern. Wir haben auch für landesweit einheitliche Vergaberichtlinien für gemeinnützige Wohnungen gesorgt und werden darum kämpfen, dass diese in jeder Gemeinde umgesetzt werden.“</p><p />

Christoph Metzler, Grüne: „Die Wohnsituation ist untragbar teuer. Nicht selten werden bis zu 50 Prozent des Gehalts für Wohnen ausgegeben. Die hohen Mietkosten sowie die stark gestiegenen Preise für Boden zeigen, dass Wohnen nicht dem freien Markt überlassen werden darf. Wir Grüne nehmen die Wohnkostenaufwärtsspirale nicht hin! Es ist uns durch die Regierungsbeteiligung gelungen, 2017 das größte Wohnbaupaket seit einem Vierteljahrhundert zu schaffen und so das Angebot an gemeinnützigen Wohnungen massiv zu steigern. Wir haben auch für landesweit einheitliche Vergaberichtlinien für gemeinnützige Wohnungen gesorgt und werden darum kämpfen, dass diese in jeder Gemeinde umgesetzt werden.“

<p>Michael Ritsch, SPÖ: „Die Preise – sowohl für Miete, als auch für Eigentum – sind zuletzt durch die Decke geschossen und aktuell viel zu hoch. Eigentum kann sich in Vorarlberg kaum noch jemand leisten und auch die Mietpreise sind für immer mehr Menschen im Ländle eine große finanzielle Belastung. Mit Sofortmaßnahmen, wie etwa günstigen Jugendwohnungen, bei denen ein Teil der Miete vom Land übernommen wird, kann hier entgegen gewirkt werden. Auch mit mehr gemeinnützigen Wohnungen sowie grundlegenden Änderungen bei der Wohnbauförderung: Neue Projekte sollen nur noch förderungswürdig sein, wenn mindestens die Hälfte der Wohnungen dort gemeinnützig sein werden.“</p>

Michael Ritsch, SPÖ: „Die Preise – sowohl für Miete, als auch für Eigentum – sind zuletzt durch die Decke geschossen und aktuell viel zu hoch. Eigentum kann sich in Vorarlberg kaum noch jemand leisten und auch die Mietpreise sind für immer mehr Menschen im Ländle eine große finanzielle Belastung. Mit Sofortmaßnahmen, wie etwa günstigen Jugendwohnungen, bei denen ein Teil der Miete vom Land übernommen wird, kann hier entgegen gewirkt werden. Auch mit mehr gemeinnützigen Wohnungen sowie grundlegenden Änderungen bei der Wohnbauförderung: Neue Projekte sollen nur noch förderungswürdig sein, wenn mindestens die Hälfte der Wohnungen dort gemeinnützig sein werden.“

<p>Dieter Egger, FPÖ: „Eine im August von der Landesregierung präsentierte Studie zum Thema Wohnen bestätigt den Handlungsbedarf bei der Bereitstellung leistbaren Wohnraums. Menschen in den untersten Einkommensschichten müssen bis zu 45 Prozent ihres Einkommens für Wohnen aufwenden. Es braucht eine Offensive im Miet- und Eigentumsbereich, ein Bündel an Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen: Eine bedarfsgerechte Anzahl gemeinnütziger Wohnungen mit besserer Verteilung auf alle Gemeinden sowie eine Weiterentwicklung der Wohnbauförderung. Die öffentliche Hand muss eine aktive Bodenpolitik betreiben und Grund zu niedrigen Finanzierungskosten an junge Familien weitergeben. Ein Bodenfonds wäre ein wichtiger Schritt. In Hohenems wird 2020 ein Pilotprojekt umgesetzt.“</p>

Dieter Egger, FPÖ: „Eine im August von der Landesregierung präsentierte Studie zum Thema Wohnen bestätigt den Handlungsbedarf bei der Bereitstellung leistbaren Wohnraums. Menschen in den untersten Einkommensschichten müssen bis zu 45 Prozent ihres Einkommens für Wohnen aufwenden. Es braucht eine Offensive im Miet- und Eigentumsbereich, ein Bündel an Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen: Eine bedarfsgerechte Anzahl gemeinnütziger Wohnungen mit besserer Verteilung auf alle Gemeinden sowie eine Weiterentwicklung der Wohnbauförderung. Die öffentliche Hand muss eine aktive Bodenpolitik betreiben und Grund zu niedrigen Finanzierungskosten an junge Familien weitergeben. Ein Bodenfonds wäre ein wichtiger Schritt. In Hohenems wird 2020 ein Pilotprojekt umgesetzt.“

<p>Fabienne Lackner, NEOS: „Die Preise für Bauland und Eigentumswohnungen sind in den letzten drei Jahren um 43 Prozent gestiegen, die Quadratmeterpreise für Mietwohnungen im Ländle bis zu dreimal so hoch wie in Ostösterreich. Gerade junge Menschen, Alleinerziehende und Familien mit kleinen Kindern haben es mit der aktuellen Preisentwicklung besonders schwer. Im Ländle herrscht ein zu geringes Angebot an kleinen, günstigen Wohnungen. Wer Wohnen erschwinglich machen will, muss den Fokus auf eine intelligente, verdichtete Bauweise legen. Außerdem gehören die aktuellen Bauvorschriften entrümpelt. Doch die Vorschriften und Verfahren werden immer komplizierter, statt einfacher. Und schließlich führt auch an einer Reform des Mietrechts kein Weg vorbei.“</p>

Fabienne Lackner, NEOS: „Die Preise für Bauland und Eigentumswohnungen sind in den letzten drei Jahren um 43 Prozent gestiegen, die Quadratmeterpreise für Mietwohnungen im Ländle bis zu dreimal so hoch wie in Ostösterreich. Gerade junge Menschen, Alleinerziehende und Familien mit kleinen Kindern haben es mit der aktuellen Preisentwicklung besonders schwer. Im Ländle herrscht ein zu geringes Angebot an kleinen, günstigen Wohnungen. Wer Wohnen erschwinglich machen will, muss den Fokus auf eine intelligente, verdichtete Bauweise legen. Außerdem gehören die aktuellen Bauvorschriften entrümpelt. Doch die Vorschriften und Verfahren werden immer komplizierter, statt einfacher. Und schließlich führt auch an einer Reform des Mietrechts kein Weg vorbei.“