„Werden zum Land der Mieter“

Rainer Keckeis, Direktor AK Vorarlberg: „Die Wohnsituation ist vor allem für Junge dramatisch. Die Kosten sind zuletzt explodiert. Wenn es so weitergeht, werden wir vom Land der Eigentümer zum Land der Mieter. Tatsächlich aber führt auch das zu untragbaren finanziellen Belastungen für junge Menschen. Das wohl wirkungsvollste Mittel für die Senkung der Kosten ist immer noch die Erhöhung des Angebotes. Was besonders fehlt, sind neue Zugänge zum sozialen Wohnbau für Junge und – wie wir aus der letztjährigen AK-Wohnumfrage wissen – zunehmend auch für Menschen im Ruhestand. Die Landesregierung hat immer ein besonderes Augenmerk auf Wohnbau gelegt. Nicht zufällig haben wir ein sehr hohes Qualitätsniveau und haben frühzeitig damit angefangen, sehr energieeffizient zu bauen. Dabei ist aber der Blick auf die Leistbarkeit verloren gegangen. Ich sehe im neuen Landesrat Tittler einen Verbündeten, wenn es darum geht, den Fokus wieder stärker auf das Thema der Kosten zu legen. Uns wäre es auch wichtig, dass neue, alternative Wohnformen mit der Möglichkeit des Erwerbs von Eigentum für den Durchschnittsverdiener entwickelt und gefördert werden.“

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