faktenzu Migration und Sprache an Vorarlberger Schulen

Die häufigsten Erstsprachen in Vorarlbergs Pflichtschulen nach Deutsch sind Türkisch, Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Arabisch, Rumänisch, Tschetschenisch, Kurdisch, Ungarisch, Albanisch, Russisch, Portugiesisch und Polnisch. Mit Stichtag 1. Jänner 2019 lebten fast 83.000 Personen mit ausländischem Geburtsort in Vorarlberg, das entsprach 21 Prozent der Gesamtbevölkerung im Ländle. Etwa 19.900 Personen mit Geburtsort in Deutschland stellten die größte Zuwanderergruppe, gefolgt von in der Türkei geborenen Personen (16.500). Mit großem Abstand folgten Personen aus Bosnien-Herzegowina (6000), Serbien (3700) und der Schweiz (3000).

Der Anteil der Kinder mit nicht-deutscher Umgangssprache im Jahr 2017/2018 war im Bezirk Dornbirn mit 41 Prozent am höchsten. Der Bezirk Bregenz folgt mit 31 Prozent vor den Bezirken Feldkirch und Bludenz mit je 29 Prozent. Ähnlich hoch waren auch die Anteile von Kindern mit nicht-deutscher Umgangssprache in den Vorarlberger Kindergärten im Kindergartenjahr 2018/19.

Im Schuljahr 2017/2018 war der Anteil von Schülern mit einer anderen Umgangssprache als Deutsch im Pflichtschulbereich am höchsten: 49,1 Prozent der SchülerInnen an Sonderschulen stammten aus einer nicht-deutschsprachigen Familie. An den Polytechnischen Schulen betrug der Anteil 35 Prozent, an den Neuen Mittelschulen 34,1 Prozent. An Volksschulen hatten im vergangenen Jahr 32,4 Prozent der SchülerInnen eine andere Umgangssprache als Deutsch. Im Vergleich dazu hatten nur 16,8 Prozent der SchülerInnen an Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) und 13,6 Prozent der SchülerInnen an Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) eine andere Umgangssprache als Deutsch.
Quelle: Österreichischer Integrationsfonds – Stand 2019

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