5 Fragenzu Sprache, Migration und Integration

Wie nehmen Sie die Situation an den Vorarl­berger Volksschulen, die teils einen Schüleranteil mit nicht-deutscher Umgangssprache von bis zu 74 Prozent aufweisen, wahr? Was sagen Sie zu den Vorwürfen, dass hohe Anteile von Schülern mit nicht-deutscher Umgangssprache den Unterricht für Kinder mit deutscher Muttersprache erschweren? Neue Medien sollen den Deutschkompetenzen von Schülern mit nicht-deutscher Umgangssprache oft negativ entgegenwirken. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Welche Rolle spielt das Elternhaus? Und was entgegnen Sie dem Vorwurf des mangelnden Integrationswillens von Einwanderern dritter Generation und der damit verbundenen möglichen Schaffung von Parallelgesellschaften – die nicht zuletzt auch wieder den Kindern schadet? Wo sehen Sie Vorarl­berg in dieser ­Thematik auf einem guten Weg, wo gibt es aber noch Probleme – auch in Hinblick auf künftige Entwicklungen (Statistiken belegen, dass die Zahlen an Schülern mit nicht-deutscher Umgangssprache kontinuierlich ansteigen)?

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