McDonald’s-Frittierfett als Harz für 3D-Druck

3D-Drucker kommen immer häufiger zum Einsatz.  Symbolfoto: Jana Madzigon/Messe Dornbirn

3D-Drucker kommen immer häufiger zum Einsatz.  Symbolfoto: Jana Madzigon/Messe Dornbirn

Toronto. Wissenschaftler der Universität Toronto haben ein neues Harz für 3D-Drucker entwickelt – aus Fritierfett von McDonalds. Die Forscher waren auf der Suche nach nachhaltigeren Druckmaterialien und sind in der Fritteuse fündig geworden. Die Druckqualität des Stoffs, der die Bezeichnung „Acrylated Waste Cooking Oil Resin (AWCO)“ trägt, sei deutlich besser, als jene bisher verwendeter biologischer Materialien – etwa Sojabohnen – und auch die Herstellung des Harzes ist ganz klar günstiger: Während herkömmliche Kunststoffharte bis zu 500 US-Dollar pro Liter kosten, ist das Harz aus dem Pommesbad bereits ab 30 US-Cent erhältlich.

Artikel 149 von 169
Wann & Wo | template