„Fridays for Future“ – oder auch „for Boomer“?

Das Klima-Thema gilt als Auslöser der gesamten Debatte um Boomer, Millenials und Generation Z. Doch wie denken die Vorarlberger Generationen-Vertreter darüber?

Wohl nichts entzweit die Generationen so sehr, wie die Klimakrise. Die Baby-Boomer der Nachkriegszeit haben ohne Rücksicht auf (Umwelt-)Verluste einen Turbokapitalismus aufgebaut, besetzen jetzt die Chefetagen klimaschädlicher Konzerne und wählen Parteien, die an einer Lösung der Klimakrise wenig Interesse haben – so jedenfalls die Vorwürfe der Generation Z an die Alten. Die wiederum werfen ihren Urenkeln Undankbarkeit vor: Schließlich profitieren sie jetzt von den Errungenschaften der Boomer, vom Taschengeld über technischen Fortschritt bis hin zu Freiheiten und Möglichkeiten im Privat- und Schulleben. Aber denken die Generationen wirklich so? Oder wird die vermeintliche Kluft in Social Media & Co. nur künstlich aufgebauscht und ziehen tatsächlich alle an einem Strang?

Klimakämpfer „Gen Z“

Um diese Fragen zu klären, hat WANN & WO bei den Vorarlberger Generationen-Vertretern Anouk (16) aus Bludenz, Catrin (27) aus Bregenz, Daniel (42) aus Hard und Gerda (53) aus Au nachgefragt. Sie alle bekamen die identischen sieben Fragen gestellt – so sind die Antworten und damit auch die Ansichten der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger direkt vergleichbar. Dabei zeigt sich: Der Klimaschutz und dessen Dringlichkeit ist der Generation Z tatsächlich in Fleisch und Blut übergegangen. Aber so ignorant, wie es heißt, sind die Ländle-Boomer keinesfalls.

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