kontroversHier scheiden sichdie Geister.

„Heimat großer Töchter (…)“

Früher lautete der Text der Bundeshyme „Heimat großer Söhne“. Am 13. Juli 2010 wurde erstmals ein von Männern und Frauen unterstützter Antrag zur Änderung der Hymne gestellt, welcher am 12. Jänner 2012 bewilligt wurde. Seit diesem Tag lautet der Text der Hymne „Heimat großer Töchter und Söhne“. Hier gehen die Meinungen der befragten Personen auseinander. „Ich glaube nicht, dass sich dadurch jemand diskriminiert gefühlt hat“, denkt Markus Gmeiner. Als wichtiges Zeichen und angebrachte Anerkennung der Aufgaben der Frauen sieht es hingegen Sabrina Ida Steiner.

Das Binnen-I


Vielen Schülern und Schülerinnen wird von den Lehrern und Lehrerinnen tagtäglich beigebracht, wie wichtig es ist, die Gleichberechtigung auch in ihre Texte einfließen zu lassen. In Stellenausschreibungen werden nicht länger Ärzte und Krankenschwestern gesucht, sondern Ärzte und Ärztinnen und Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen. Auch hier gehen die Meinungen auseinander. Stört es beispielsweise Nadja Schilling beim Schreiben und Lesen von Texten, hält es Andrea Huber für durchaus wichtig: „Die ‚mitgemeinte Frau‘ ist nicht genug.“

Sturmtief

„Sabine“

Warum nennen unsere Meteorologen das neuste Sturmtief Sabine und nicht Ferdinand? Diese Frage stellte man sich laut FU-Berlin, dem Institut für Meteorologie, bereits im Jahre 1998. Die Diskussionen um Diskriminierung durch ausschließlich weibliche Namen für Sturmtiefs fanden Zustimmung und führten schließlich dazu, dass seither die Tiefs in einem Jahr weibliche und im anderen Jahr männliche Namen bekommen. Für die Teilnehmer unserer Befragung ist das allerdings ein eher amüsantes als ernsthaftes Thema, das für sie gegenüber so manch anderen Themen definitiv keine Priorität hat.

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