Wichtig!Forderungen, die fürwichtig erachtet werden.


Gleicher Lohn


Beim Gender Pay Gap sind sich die Befragten einig: Hier müssen noch wichtige Schritte gegangen werden. Zwar wird viel über den Gender Pay Gap diskutiert, nicht zuletzt wegen unterschiedlichsten Zahlen. Klar ist jedoch, dass es einen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen gibt und dieser sollte dringend ausgeglichen werden.

„Sex sells“

Immer häufiger thematisiert wird die sexualisierte Darstellung von Frauen in Werbungen. Im Sommer 2018 schritt in einem solchen Fall auch der österreichische Werberat ein. Als der Smoothiehersteller true fruits seinen „Sun Creamie“ mit einem sexualisierten Sujet bewarb. Der österreichische Werberat entschied, dass die Kampagne sofort gestoppt bzw. ein Sujetwechsel vorzunehmen ist. Denn die „(…)sexualisierte Zeichnung eines ejakulierenden Glieds auf dem Rücken einer Frau in Kombination mit dem verwendeten Wording ‚Cumback‘ steht in keinem thematischen Zusammenhang mit dem beworbenen Produkt.“

Frauenbild in der Rap-Musik

Ebenfalls zunehmend hinterfragt wird die Darstellung von Frauen als Sexobjekte in der Musik, im Besonderen im Deutschrap. 2018 wurde Rapper Kollegah zum wiederholten Male mit dem deutschen Musikpreis „Echo“ ausgezeichnet, was stark kritisiert wurde. Durch Texte wie „Die Bitches heute wollen Jungfrau bleiben. Zwei Optionen – Arsch oder Mund auf, Kleines.“ (Kollegah & Farid Bang) Die Kritik an dieser Verleihung war groß und die Diskussion um die frauenverachtenden, aber auch homophoben und ausländerfeindlichen Texte im Deutschrap wurde laut. „Kunst darf alles“, lautet oft die Rechtfertigung, jedoch darf, soll und wird das frauenverachtende Bild sowohl in Texten als auch in Videos kritisiert. Ebenso auch einstimmig von unseren befragten Personen.

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