Stefan Köb: „Ich genieße die Zeit mit meiner Familie gerade sehr!“

Neben der Arbeit widmet Stefan Köb viel Zeit seiner Familie. Fotos: Stefan Köb

Neben der Arbeit widmet Stefan Köb viel Zeit seiner Familie. Fotos: Stefan Köb

Vom Trubel in der Gastronomie nach Hause zur Familie. Wie sich der Alltag von Stefan Köb verändert hat.




Stefan Köb betreibt zusammen mit seinem Partner Lukas Buttazoni mehrere erfolgreiche Gastronomiebetriebe wie die Beachbar, die LuSt Bar und das Pier69 in Bregenz. Dementsprechend viel zu tun hat der 33-Jährige aus Dornbirn. Doch durch die Schutzmaßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat sich das geändert. Die Gastronomien bleiben geschlossen und – wie so viele andere – auch Köb zuhause. Wie sich der Arbeitsalltag des Erfolgs-
gastronomen verändert hat und wofür er sich nun Zeit nimmt, erzählt er im Gespräch mit
WANN & WO.

„Genügend Arbeit für die

nächsten zwei Wochen“

Nach wie vor gebe es viel Geschäftliches zu organisieren und zu erledigen. Besonders, da gerade die Vorbereitungen für die Sommer-saison in vollem Gange waren bzw. sind, erklärt Köb: „Da wir mitten in den Vorbereitungen für den Sommer standen, gibt es da auch noch einiges zu tun, Das bereiten wir täglich so gut es geht von zuhause aus.“ Dazu gebe es vormittags immer eine Videokonferenz, bei der alles Geschäftliche geklärt wird. Und bislang gab es viel zu klären. „Die ersten Tage waren noch sehr turbulent, weil wir natürlich schauen müssen, wie es geschäftlich weitergeht. Dementsprechend war es noch recht schwierig, eine Struktur hineinzubekommen. Wir haben einfach versucht, uns möglichst über alles zu informieren und das auch so ans Team weiterzugeben“, schildert Köb die Ausnahmesituation. Konnte bislang der Tagesablauf nur schwer strukturiert werden, soll sich das nun ändern. In Köbs Planung soll sich zukünftig mehr Sport, Zeit mit der Familie und weiterhin Arbeit wiederfinden. Auch Arbeiten, für die bislang die Zeit fehlte, wolle er in Angriff nehmen. Diese gebe es sowohl im geschäftlichen, als auch im privaten Bereich. Jeder hat Aufgaben, „die man immer vor sich her schiebt oder sagt, das mache ich dann, wenn ich einmal Zeit habe. Das gibt es natürlich auch bei mir“, gesteht Köb. Beispielsweise, „wenn es um das Handwerkliche geht“. Doch auch etwas Entspannung steht bei dem Restaurantfachmann nun an: „Um den Kopf ein bisschen frei zu kriegen, lese ich gerne und lasse die Seele baumeln.“

Zeit für die Familie

Nachdem am Vormittag die geschäftlichen Angelegenheiten
geklärt werden, stehe für den 33-Jährigen derzeit besonders die Zeit mit der Familie im Vordergrund. „Die Familie hat bei mir die letzten Jahre definitiv darunter gelitten (unter der Arbeit, Anm.). Seit ich Papa bin, hatte ich auch noch nicht wirklich viel mehr Zeit, somit genieße ich die Situation diesbezüglich sehr.“ Die gemeinsame Zeit verbringt Familie Köb so gut es geht draußen: „Wir haben glücklicherweise einen kleinen Garten, wo wir ins Freie gehen können, um das Wetter mit dem Kleinen zu genießen.“

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Auch aufgeschobene Handwerksarbeiten werden
derzeit erledigt.

„Wir haben glücklicherweise einen kleinen Garten, wo wir ins Freie gehen und das Wetter mit dem ­Kleinen genießen können.“

Stefan Köb, Restaurantfachmann

Zur Person

Name: Stefan Köb

Geburtsdatum: 25. Juli 1986

Wohnort: Dornbirn

Familienstand: Verheiratet, Vater

Beruf: Restaurantfachmann