Poolbar: Festival im Corona-Modus

Das Poolbar Festival wird sich heuer im Freigelände abspielen. Foto: Matthias Rhomberg

Das Poolbar Festival wird sich heuer im Freigelände abspielen. Foto: Matthias Rhomberg

W&W sprach mit LH Markus Wallner, dem Feldkircher Bürgermeister Wolfgang Matt und Poolbar-GF Herwig Bauer über das Sicherheitskonzept für das Festival.


Wenn am 23. Juli das Poolbar Festival seine Pforten öffnet, wird wohl die gesamte Veranstaltungsbranche ihren Blick auf das Freigelände rund ums Reichenfeld richten. Herwig Bauer und sein Team wagen den Spagat zwischen Festival und Sicherheitskonzept, Hammer und Tanz im „Corona-Korsett“. Die komplette Verlagerung aller Veranstaltungen in den Außenbereich machen eine Durchführung erst möglich. Das Konzept ermöglicht Veranstaltungen für bis zu 750 Personen, die in vorgegebenen Bereichen für jeweils bis zu vier Personen auf der Poolbarwiese in den Genuss von Konzerten, Kunst, Poetry-Slams, usw. kommen. Bespielt wird die Location vorwiegend abends von Mittwoch bis Sonntag, mit einer Sperrstunde um spätestens 24 Uhr. Im Gebäude des Alten Hallenbades befinden sich die Toilettenanlagen, außerdem wird noch geprüft, ob der Wohnzimmer-Bereich ebenfalls genutzt werden kann. „Natürlich stellt uns die Situation vor neue Herausforderungen. Gerade im Außenbereich richten wir uns natürlich nach den Bedürfnissen der Anrainer, die uns aber bereits zum 27. Mal das Vertrauen schenken. Ein Festival zu Corona-Zeiten verlangt von allen Beteiligten viel ab. Umso mehr bauen wir aber auf den Hausverstand und das Verantwortungsbewusstsein unserer Gäste und aller Beteiligten. Die Vorarlberger Bevölkerung hat über die vergangenen Monate eindrucksvoll bewiesen, wie der Umgang mit der Pandemie funktionieren kann. Gerade auch deswegen haben wir den Beschluss gefasst, eine angepasste Poolbar-Saison trotz Covid-19 stattfinden zu lassen“, zeigt sich Poolbar-GF Herwig Bauer zuversichtlich.