Die Phasen einer Beziehung

Am Anfang einer Beziehung ist immer noch alles so schön romantisch.  Symbolfoto: Sams

Am Anfang einer Beziehung ist immer noch alles so schön romantisch.  Symbolfoto: Sams

Vom großen Verliebtsein über erste Zweifel: W&W beleuchtet verschiedene Beziehungsphasen.




Wie so vieles im Leben, birgt auch eine Partnerschaft eine Menge Höhen und Tiefen. Anfangs wird alles noch durch die rosarote Brille gesehen. Alles ist noch so frisch und interessant. Nichts kann das neugewonnene Glück trüben. Doch dann kommt irgendwann der Alltag dazu. Jeder hat seine Makel, jeder sein eigenes individuelles Leben, das plötzlich aufeinander abgestimmt werden muss. „Eine Beziehung ist viel Arbeit“, weiß die Klinische- und Gesundheitspsychologin Veronika Burtscher-Kiene. Sie hat es sich im Zuge der Ehe- und Familienberatung in Dornbirn zum Beruf gemacht, Paaren über diese Hürden zu begleiten. Das höchste Gut in jeder Beziehung sieht die Expertin in der Kommunikation: „Wenn man nicht mehr miteinander spricht oder auch diskutiert, muss man sich die Frage stellen, ob eine Trennung die bessere Lösung wäre.“ Ein Grund, der eben zu so einem traurigen Ausgang führen kann, ist das absichtliche Übersehen von Konfliktpunkten mit dem Hintergedanken, den Partner seinen Vorstellungen nach zu ändern. Dies sei jedoch der falsche Ansatz: „Man darf und soll den Partner nicht ändern! Auch in der Beziehung sollte jeder bleiben können, wie er ist und so im Großen vom anderen akzeptiert werden.“

„Man darf und soll den Partner nicht ändern! Auch in der Beziehung sollte jeder bleiben können, wie er ist und so im Großen vom anderen akzeptiert werden.“ Mag. Dr. Veronika Burtscher-Kiene, Ehe- und Familienzentrum Dornbirn Foto: handout/Burtscher-Kiene

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