Stimmen – Verein Graf Hugo und Initiative

Helmut Weiss, Obman Verein Graf Hugo: „Offiziell mitgeteilt wurden uns die geplanten Änderungen am vergangen Dienstag durch ein E-Mail des Bürgermeisters. Die Information nahmen wir zuerst ungläubig, dann entsetzt zur Kenntnis. Wir sind ja betreffend Zusammenarbeit mit der Stadt einiges gewohnt. Aber die faktische Ausschaltung des Vereins auf diese kaltblütige Art und Weise hat uns doch noch einmal überrascht. Das Ganze ist natürlich für die Mitarbeitenden des Jugendhauses am schlimmsten, weil ungewiss ist, unter welchen Bedingungen sie übernommen werden. Schließlich hat ja auch mit ihnen noch niemand geredet. Durch den direkten Zugriff der Stadt auf die personellen und räumlichen Ressourcen wird das Jugendhaus zum Spielball politischer Stimmungen und persönlichen Ambitionen der jeweils gerade zuständigen Politiker. Unsere schlimmsten Befürchtungen wurden übertroffen, von daher haben wir definitiv keine Erwartungen mehr an die Stadt. Wir hoffen aber, dass den Mitarbeitenden mehr Respekt entgegengebracht wird, als uns ehrenamtlich Tätigen im Vereinsvorstand.“

Helmut Weiss, Obman Verein Graf Hugo: „Offiziell mitgeteilt wurden uns die geplanten Änderungen am vergangen Dienstag durch ein E-Mail des Bürgermeisters. Die Information nahmen wir zuerst ungläubig, dann entsetzt zur Kenntnis. Wir sind ja betreffend Zusammenarbeit mit der Stadt einiges gewohnt. Aber die faktische Ausschaltung des Vereins auf diese kaltblütige Art und Weise hat uns doch noch einmal überrascht. Das Ganze ist natürlich für die Mitarbeitenden des Jugendhauses am schlimmsten, weil ungewiss ist, unter welchen Bedingungen sie übernommen werden. Schließlich hat ja auch mit ihnen noch niemand geredet. Durch den direkten Zugriff der Stadt auf die personellen und räumlichen Ressourcen wird das Jugendhaus zum Spielball politischer Stimmungen und persönlichen Ambitionen der jeweils gerade zuständigen Politiker. Unsere schlimmsten Befürchtungen wurden übertroffen, von daher haben wir definitiv keine Erwartungen mehr an die Stadt. Wir hoffen aber, dass den Mitarbeitenden mehr Respekt entgegengebracht wird, als uns ehrenamtlich Tätigen im Vereinsvorstand.“

<p>Initiative #grafhugobleibt: „Unser Hauptkritikpunkt besteht darin, dass die Stadt beabsichtigt, sich die OJA einzuverleiben, wodurch die Interessensvertretung der Jugend in Gefahr gerät. Im Vorfeld gab es keine Informationen von Seiten der Kommune, das zweite Treffen des Visionen-Workshops konnte coronabedingt nicht stattfinden und somit ergab sich kein direkter, fachlicher Austausch. Aus diesem Grund darf der Tagesordnungspunkt 9 (Jugendstrategie J:FK 20+) in der Stadtvertretungssitzung am Dienstag zwar besprochen werden, aber keinesfalls darf es zu einer Abstimmung kommen! Wir fordern von der Stadt die Beibehaltung der autonomen Strukturen, die Befreiung von städtischen Hierarchien, transparente Prozesse, Mitsprache, einen angemessenen Informations­fluss sowie den Standpunkt der Jugendlichen zu vertreten, ohne in einen Interessenskonflikt zu geraten. Die Stadtvertretungssitzung beginnt mit einer offenen Fragerunde, bei der die Jugendlichen ihre Anliegen einbringen werden. Zudem bekunden sie ihren Ärger und Frust und drücken dort auch ihre Ängste und Besorgnisse über den weiteren Verlauf aus.“</p><p />

Initiative #grafhugobleibt: „Unser Hauptkritikpunkt besteht darin, dass die Stadt beabsichtigt, sich die OJA einzuverleiben, wodurch die Interessensvertretung der Jugend in Gefahr gerät. Im Vorfeld gab es keine Informationen von Seiten der Kommune, das zweite Treffen des Visionen-Workshops konnte coronabedingt nicht stattfinden und somit ergab sich kein direkter, fachlicher Austausch. Aus diesem Grund darf der Tagesordnungspunkt 9 (Jugendstrategie J:FK 20+) in der Stadtvertretungssitzung am Dienstag zwar besprochen werden, aber keinesfalls darf es zu einer Abstimmung kommen! Wir fordern von der Stadt die Beibehaltung der autonomen Strukturen, die Befreiung von städtischen Hierarchien, transparente Prozesse, Mitsprache, einen angemessenen Informations­fluss sowie den Standpunkt der Jugendlichen zu vertreten, ohne in einen Interessenskonflikt zu geraten. Die Stadtvertretungssitzung beginnt mit einer offenen Fragerunde, bei der die Jugendlichen ihre Anliegen einbringen werden. Zudem bekunden sie ihren Ärger und Frust und drücken dort auch ihre Ängste und Besorgnisse über den weiteren Verlauf aus.“

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