„Der Natur etwas zurückgeben“

Paddeln für den guten Zweck: Gestern hieß es am Bregenzer Ufer Reinemachen – an Land wie im Wasser.  Fotos: handout/Kohler/Tschögl/Ländle SUP

Paddeln für den guten Zweck: Gestern hieß es am Bregenzer Ufer Reinemachen – an Land wie im Wasser.  Fotos: handout/Kohler/Tschögl/Ländle SUP

Den Anstoß zur Kooperation gab die Filmemacherin und SUP-Liebhaberin Daniela Kohler von „Paddle 4“. Die Bregenzerin ist mit ihrem SUP weltweit unterwegs – und stößt dabei überall auf dieselbe Problematik. „Wenn ich paddeln gehe, geschehen immer zwei Dinge: Erst fühle ich Glück und Frieden, wenn Board und Paddel das Wasser berühren – und im nächsten Moment bin ich schmerzlich von der Menschheit enttäuscht, wenn ein Stück Abfall an mir vorübertreibt“, berichtet Daniela. Es spiele dabei keine Rolle, ob sie auf den Philippinen unterwegs ist, oder hier am Bodensee: „Ich fische überall Müll aus dem Wasser. Ich kann es nicht vermeiden – aber auch nicht ignorieren. Auch wenn der Müll gar nicht von mir stammt.“ Aus diesem Grund habe sie sich entschieden, mit „Surfkultur“ und „Ländle SUP“ zusammenzuarbeiten, um die Bande in der SUP-Community zu stärken und ein Bewusstsein für die Thematik zu schaffen. „Es geht nicht zuletzt darum, Verantwortung zu übernehmen und der Natur etwas zurückzugeben. Arbeiten wir zusammen, erreichen wir viel mehr. Denn umso mehr mitmachen, desto weniger Abfall bleibt in der Natur. So einfach ist es.“

Weltweites Problem

<p class="caption">Daniela „Dee“ Kohler</p>

Daniela „Dee“ Kohler

„Wenn ich paddeln gehe, geschehen immer zwei Dinge: Erst fühle ich Glück und Frieden, wenn Board und Paddel das Wasser berühren – und im nächsten Moment bin ich schmerzlich von der Menschheit enttäuscht, wenn ein Stück Abfall an mir vorübertreibt.“

Daniela „Dee“ Kohler (Paddle 4) über die Gründe ihres Engagements.

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