Covid-19: Vorarlberger feiern in der Schweiz

Zweckoptimismus in der Gastroszene.  

Zweckoptimismus in der Gastroszene.  

Schwarzach. Das Vorverlegen der Sperrstunde im Ländle sorgt dafür, dass wieder mehr Vorarlberger die Clubs und Bars in der Schweiz aufsuchen. Das Nachtleben im Land liegt aktuell auf Eis. Die vorgezogene Sperrstunde auf 22 Uhr lässt zahlreiche Vorarl­berger in die Clubs und Bars in der Schweiz pilgern, wie auch zahlreiche Bilder in den sozialen Netzwerken beweisen. Allerdings steigen auch in der Schweiz die „Corona-Zahlen“, wenn auch nicht so rasant wie zuletzt in Vorarlberg. Betroffen sind vor allem Personen, die zwischen 18 und 30 Jahre alt sind. Die Schweizer Regierung hat basierend auf einem 3-Stufen-Plan weitere Maßnahmen beschlossen. Clubs und Bars müssen nun die Kontaktdaten ihrer Gäste konsequent kontrollieren. So ist nun verpflichtend vorgeschrieben, dass die Clubbetreiber die Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Gäste kontrollieren, ebenso wie den Wohnort.

Bund gibt Regeln vor

Auf VOL.AT-Anfrage beim St. Galler Gesundheitsdepartement heißt es, dass der Bund keine speziellen Regeln für Grenzgänger vorschreibt. Der Spielraum für die Kantone, um weitere Maßnahmen festzulegen, sei somit beschränkt. Umso wichtiger sei es darum, dass die Unternehmen, Bars und Clubs ihre Schutzkonzepte sorgfältig umsetzen und sich auch die partyhungrigen Pilger aus Vorarlberg konsequent an die Corona-Regeln halten.