„Junge wollen gehört werden!“

Muhammad Kudusov (Mitte) bat junge Menschen zum Interview.   Fotos: Welt der Kinder

Muhammad Kudusov (Mitte) bat junge Menschen zum Interview.  Fotos: Welt der Kinder

Was denken Jugendliche über Politik? Wie und warum wollen sie selbst politisch aktiv werden? Diesen und weiteren spannenden Fragen ging der 17-jährige Muhammad Kudusov auf den Grund.

Ich interessiere mich sehr dafür, einen Beitrag zu einem guten Miteinander zu leisten. Deshalb bin ich auch als Judo-Trainer aktiv und arbeite bei „jung&weise“ (Welt der Kinder) mit. Wir möchten zur politischen Bildung beitragen und verschiedene Meinungen zugänglich machen. Ich wollte wissen, was Gleichaltrige über politisches Engagement denken, aber auch, wie sich Erwachsene für unser Mitwirken engagieren. Dazu habe ich unter anderem Gespräche mit Bürgermeister Georg Bucher, dem Ansprechpartner für Jugendliche in der Regio ImWalgau, Landesrätin Veronika Marte sowie Journalistin Jutta Berger gesprochen, die sich freundlicherweise Zeit für mich genommen haben. Sie alle setzen sich dafür ein, dass junge Leute mehr politische Bildung bekommen.

„Gehör verschaffen“

Es ist wichtig, dass sich junge Leute selbst auch Gehör verschaffen. Dazu waren beispielweise die „Fridays for Future“-Demos gut – engagierte Jugendliche standen plötzlich im Fokus der Medienaufmerksamkeit. Auch die „Black Lives Matter“-Proteste wurden überwiegend von jungen Menschen angetrieben. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf Themen, die aus ihrer Sicht nicht ausreichend ernst genommen werden. Engagement zeigt sich auf viele Arten und Weisen. Was alle Jugendlichen verbindet: Sie wollen gehört und verstanden werden. Man soll sie ernst nehmen und mit Respekt behandeln. Auch sie sind ein Teil der Bevölkerung und wollen mitbestimmen. Rechts kommen drei Jugendliche zu Wort, die sich politisch interessieren und engagieren.