Statements

Marco Santer, 25, Hohenems, DJ: „Die Auflagen an sich sind grundsätzlich in Ordnung, jedoch finde ich, man hatte mittlerweile genug Zeit, um sich einen gescheiten Diskurs zwischen Veranstaltern und Behörden zu überlegen und somit eine bessere Lösung zu finden, in der die Unterhaltungsbranche nicht dermaßen im Stich gelassen wird. Viele Veranstalter in Vorarlberg hatten bereits gute Konzepte entwickelt, die meiner Meinung nach problemlos funktioniert haben. Daher finde ich, dass es besser gewesen wäre, wenn man die Veranstalter und Clubbesitzer besser kontrolliert und gestraft hätte, die sich nicht an die Vorschriften gehalten haben, anstatt gleich wieder alles dicht zu machen. Wie lange soll das nun so weitergehen? Da darf man sich nicht wundern, dass die Leute jetzt in die Schweiz ausweichen, oder eben illegale Privatpartys stattfinden.“

Marco Santer, 25, Hohenems, DJ: „Die Auflagen an sich sind grundsätzlich in Ordnung, jedoch finde ich, man hatte mittlerweile genug Zeit, um sich einen gescheiten Diskurs zwischen Veranstaltern und Behörden zu überlegen und somit eine bessere Lösung zu finden, in der die Unterhaltungsbranche nicht dermaßen im Stich gelassen wird. Viele Veranstalter in Vorarlberg hatten bereits gute Konzepte entwickelt, die meiner Meinung nach problemlos funktioniert haben. Daher finde ich, dass es besser gewesen wäre, wenn man die Veranstalter und Clubbesitzer besser kontrolliert und gestraft hätte, die sich nicht an die Vorschriften gehalten haben, anstatt gleich wieder alles dicht zu machen. Wie lange soll das nun so weitergehen? Da darf man sich nicht wundern, dass die Leute jetzt in die Schweiz ausweichen, oder eben illegale Privatpartys stattfinden.“

<p>Linda Kronsteiner, 19, Götzis, Kosmetikerin: „Bleibt Corona in der Schweiz zuhause? Bei uns macht das Virus ja scheinbar ab 22 Uhr Party. Meiner Meinung nach besteht der einzige Unterschied darin, dass Partys in der Schweiz eben Franken statt Euros kosten. Deshalb bin ich absolut dafür, dass jeder der möchte, auch das Recht darauf hat in der Schweiz zu feiern! Allerdings sollte man trotzdem bewusst handeln, die Situation ernst nehmen und auch das Feiern mit Vorsicht genießen.“</p>

Linda Kronsteiner, 19, Götzis, Kosmetikerin: „Bleibt Corona in der Schweiz zuhause? Bei uns macht das Virus ja scheinbar ab 22 Uhr Party. Meiner Meinung nach besteht der einzige Unterschied darin, dass Partys in der Schweiz eben Franken statt Euros kosten. Deshalb bin ich absolut dafür, dass jeder der möchte, auch das Recht darauf hat in der Schweiz zu feiern! Allerdings sollte man trotzdem bewusst handeln, die Situation ernst nehmen und auch das Feiern mit Vorsicht genießen.“

<p>Paula Sutterlüty, 19, Egg, Schülerin: „In meinen Augen ist es nachvollziehbar, dass die Jugend die Möglichkeit in der Schweiz zu feiern in Anspruch nimmt, denn wir warten nun schon länger darauf, dass sich diesbezüglich bei uns in Vorarl­berg etwas ändert. Außerdem sollte die Work-Life-Balance nicht so drastisch unter der momentanen Situation leiden müssen. Meiner Meinung nach ist es eine Frage der Organisation einer Veranstaltung, da es sicher genauso gute Möglichkeiten gibt, sich auch nach 22 Uhr an alle Vorlagen zu halten und somit erachte ich persönlich diese Sperrstunde als nicht unbedingt sinnvoll.“</p>

Paula Sutterlüty, 19, Egg, Schülerin: „In meinen Augen ist es nachvollziehbar, dass die Jugend die Möglichkeit in der Schweiz zu feiern in Anspruch nimmt, denn wir warten nun schon länger darauf, dass sich diesbezüglich bei uns in Vorarl­berg etwas ändert. Außerdem sollte die Work-Life-Balance nicht so drastisch unter der momentanen Situation leiden müssen. Meiner Meinung nach ist es eine Frage der Organisation einer Veranstaltung, da es sicher genauso gute Möglichkeiten gibt, sich auch nach 22 Uhr an alle Vorlagen zu halten und somit erachte ich persönlich diese Sperrstunde als nicht unbedingt sinnvoll.“

<p>Benjamin Dür, 33, Diepoldsau, Veranstalter: „Aus meiner Sicht als Veranstalter ist die aktuelle Situation in Vorarlberg komplett surreal. Meine Events in Österreich und Deutschland stehen still, während ich jedoch gleichzeitig meine Events in Liechtenstein und in der Schweiz unter vertretbaren Auflagen und ohne Sperrstunde abhalten kann. Solche vertretbaren Richtlinien benötigt es aus meiner Sichtweise auch in Vorarlberg, denn die 22 Uhr Sperrstunde ist für die Gastronomie fatal. Dies ist den Entscheidungsträgern zwar bewusst, jedoch hält sich die Motivation, in diese Richtung etwas zu verbessern, sehr in Grenzen.“</p><p />

Benjamin Dür, 33, Diepoldsau, Veranstalter: „Aus meiner Sicht als Veranstalter ist die aktuelle Situation in Vorarlberg komplett surreal. Meine Events in Österreich und Deutschland stehen still, während ich jedoch gleichzeitig meine Events in Liechtenstein und in der Schweiz unter vertretbaren Auflagen und ohne Sperrstunde abhalten kann. Solche vertretbaren Richtlinien benötigt es aus meiner Sichtweise auch in Vorarlberg, denn die 22 Uhr Sperrstunde ist für die Gastronomie fatal. Dies ist den Entscheidungsträgern zwar bewusst, jedoch hält sich die Motivation, in diese Richtung etwas zu verbessern, sehr in Grenzen.“