EU plant CBD-Verbot: „Da ist was im Busch!“

Global betrachtet, zählt die „Cannabis Industrie“ zu den am schnellsten wachseneden Wirtschaftszweigen. Feurstein räumt ein, dass die Entwicklungen in der Branche zuletzt auch „kritisch“ zu betrachten seien. Es gebe auch „Schwarze Schafe“, eine Regulierung an sich lehnt Feurstein deshalb nicht ab. Doch anstatt durch ein CBD-Verbot tausende Jobs zu vernichten, sollte für ihn die Chance genutzt werden, in diesem jungen Wirtschaftszweig alleine in Österreich recht einfach zigtausende Jobs neu zu schaffen und „medizinisches Cannabis oder auch CBD-Hanf made in Austria“ als hochwertiges Exportgut zu etablieren.

„Absoluter Humbug“

„Jobs schaffen,
statt vernichten“

<p class="caption">Dr. Daniel Feurstein</p>

Dr. Daniel Feurstein

1500 Arbeitsplätze in Österreich sind durch das geplante CBD-Verbot in Österreich gefährdet. 78 % der Österreicher befürworten laut INTEGRAL-Umfrage von 2019 die Verfügbarkeit von CBD. 68,77 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete die CBD-Branche 2019 in Österreich.

Infos

• Cannabidiol (CBD) ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf (Cannabis). CBD werden entkrampfende, entzündungshemmende, angstlösende und gegen Übelkeit gerichtete Wirkungen zugeschrieben. Weitere pharmakologische Effekte wie eine antipsychotische Wirkung werden aktuell erforscht. CBD ist in Österreich legal erhältlich, solange der THC-Gehalt, also der psychoaktive Bestandteil der Cannabispflanze, 0,2 Prozent nicht überschreitet.

• Die EU-Kommission plant, CBD künftig als Betäubungsmittel zu deklarieren und beruft sich dabei auf das Einheits-Übereinkommen der Vereinten Nationen von 1961 über Suchtstoffe, nach dem alle aus Blüten- und Fruchtständen der Cannabispflanze gewonnenen Produkte als Suchtmittel anzusehen sind – für viele Kritiker ein Kniefall vor der Pharma-Lobby. Die WHO empfiehlt hingegen, CBD-Produkte nicht unter internationale Kontrolle zu stellen, solange – wie eingangs erwähnt – der THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt.

• Knapp 15.000 Menschen haben bereits die Petition #CBDbleibt der Plattform „Zukunft Hanf Österreich“ unterzeichnet. Weitere Infos unter cbdbleibt.at.

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