World Peace Game

Die konzentrierten Teens bei der schweren Bürde des Regierens. Foto: handout/Martin

Die konzentrierten Teens bei der schweren Bürde des Regierens. Foto: handout/Martin

Jedes Kind kennt die Regeln für „Uno“ und „Mensch ärgere Dich nicht“. Doch welche Spielregeln ­gelten für unsere Politik? Dieser Frage gingen 60 Jugendliche beim „World Peace Game“ auf den Grund.

Kürzlich beschäftigten sich 60 Jugendliche vom 12. bis 15. Oktober mit genau dieser Frage. Nach den Gemeinderatswahlen veranstalteten Jugendkoordinatorin Elke Martin (Stand Montafon) und Carmen Feuchtner (Welt der Kinder) in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger GmbH „Weitblick“ ein sogennantes „World Peace Game“, das den jungen Leuten einen Einblick in die Spielregeln politischer Entscheidungen geben sollte. Zudem wurden die eingeholten Anliegen, Ideen und Meinungen der Teenager klar und deutlich für das Jugendforum Montafon definiert, sodass sie ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Im World Peace Game geht es darum, die großen Probleme der Welt spielerisch zu lösen. Auf einem Modell mit vier Ebenen (Land, Wasser, Luftfahrt und Weltall) stellt sich die Welt mit ihren aktuellen Krisen dar, die es in Absprache miteinander zu bewältigen gilt. Dazu werden die Jugendlichen in vier Gruppen (Regierungen) aufgeteilt. Im Vordergrund des Spiels stehen das Erkennen komplexer Probleme, das Filtern von Informationen, Teamarbeit und vor allem das Übernehmen von Verantwortung, selbst wenn Entscheidungen falsch waren und revidiert werden müssen.

„Ich würde auch gerne mit den Bürgermeistern reden, bin dazu aber viel zu schüchtern. Ich habe sehr viel Respekt, denn ich habe Angst, das Falsche zu sagen. Vielleicht wäre es einfacher, wenn ich mit einem Bürgermeister in einem Gespräch im kleinen Kreis reden könnte.“

Armine über ihre Wünsche an die Regierung.