Fragen an Thomas DietrichGF koje Bregenz

Der islamistische Terror hat nun auch Österreich tödlich getroffen. Wie wurde die Tragödie in Wien von den Jugendlichen im Ländle wahrgenommen?

Es hat sich in Wien gezeigt, dass man nirgends vor derart schrecklichen Dingen gefeit ist. In Vorarlberg müssen wir uns nur an den Amoklauf in Nenzing im Mai 2016 erinnern. Meine Einschätzung ist, dass die Erschütterung in Vorarlberg vielleicht nicht ganz so stark ist, wie im Osten von Österreich. Die Anteilnahme der Jugendlichen für die Opfer und ihre Familien ist jedoch groß und sie lassen sich durch diese schreckliche Tat nicht einschüchtern und spalten.

Welche Präventionsprojekte gibt es seitens der Jugendarbeit, um Radikalisierung im Land ­vorzubeugen bzw. entgegen­zuwirken? 


Das Land Vorarlberg fördert seit einigen Jahren Projekte in der Jugendarbeit, die explizit der Prävention von Radikalisierung dienen. Die Projekte setzen sich mit Identität und Zugehörigkeit auseinander. Inhaltlich werden Fanatismus, religiöse Konflikte, Rechtsextremismus und vieles mehr thematisiert – immer mit dem Ziel, ein gutes Zusammenleben in Vorarlberg zu gestalten, bei dem alle einen sicheren Platz haben und dazu gehören können.

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