„Man kann solche Taten nie gänzlich ausschließen“

Polizeibeamte am Tag nach dem Attentat in der Wiener Innenstadt.  Fotos: APA, koje, okay.zusammen leben, Paulitsch

Polizeibeamte am Tag nach dem Attentat in der Wiener Innenstadt.  Fotos: APA, koje, okay.zusammen leben, Paulitsch

Nun gelte es, ein ganzes Bündel an „weichen“ und „harten“ Maßnahmen umzusetzen, so Grabherr weiter. Neben Manöverkritik und Fehlersuche bei den Behörden, neuen sicherheitspolitischen Strukturen und Verbesserungen der Deradikalisierungsprogramme fordert Grabherr ein Ende der gesellschaftlichen Ressentiments sowie der Diskriminierung gegenüber Muslimen und eine neue „Qualität“, wie die Verbände und Organisationen des konservativen Mainstream-Islam müssen der islamistisch-dschihadistischen Interpretation entgegentreten: „Es genügt nicht mehr, zu sagen: Das, was diese Täter tun, hat nichts mit dem Islam zu tun, und sie damit abzuspalten. Es braucht noch stärker und zunehmend breiter eine selbstkritische Beschäftigung mit den religiösen Quellen der Religion, mit denen solche Täter ihre Taten legitimieren und eine Theologie, die auf diese Herausforderung proaktiv antwortet.“ Mehr zum Thema am kommenden Sonntag in WANN & WO.

Reaktion der Regierung „symbolisch wichtig“

Präventionsmaßnahmen

<p class="caption">Susanne Dilp</p>

Susanne Dilp

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