„Freeride bedeutet Freiheit“

Der 18-jährige Max ­Hitzig aus St. Gallenkirch ist beim Ski-Sport mit Leidenschaft dabei.

Bereits mit seinem zweiten Lebensjahr stand der Montafoner schon auf den Skiern, da sein Vater Bergführer ist und sein Handwerk an seine Söhne weitergeben wollte. Im Alter von sieben Jahren entdeckte Max das Freestyle-Skifahren für sich und natürlich ließ auch das Freeride-Skifahren nicht lange auf sich warten. Der Unterschied besteht darin, dass beim Freestyle-Skifahren der Fokus auf einen extra dafür gebauten Park, in dem die Tricks vollzogen werden, gelegt wird, während beim Freeride-­Skifahren die freie unpräparierte Natur im Mittelpunkt steht. Max versucht ein gutes Gleichgewicht zwischen den beiden Arten für sich zu finden, allerdings zieht es ihn momentan eher in Richtung Freeride.

„Einer von vier weltweit“

„Dieser Sport bedeutet mir die Welt! Dafür lasse ich einfach alles stehen und liegen, denn nur das Skifahren ist für mich Freiheit pur“, erklärt Max. Er hofft darauf, dass er irgendwann davon leben kann. Das wäre sein absoluter Traum. Ein wahres Highlight durfte der junge Sportler beim „Young Guns Ski Contest“ von Quiksilver erleben: „Bei diesem Contest durften sich alle Jugendlichen unter 18 Jahren weltweit bewerben. Vier davon wurden dann ausgewählt und durften mit Quiksilver nach Frankreich reisen, um in den französischen Alpen Ski zu fahren. Ich war einer der Glücklichen. Es war eine atemberaubende Erfahrung. Mein absolutes Highlight dieser ­Reise war das Heliskiing mit ­Sammy ­Carlson.“ Zurzeit befindet sich Max auf der Suche nach Sponsoren, denn er will schließlich hoch hinaus, blickt zuversichtlich auf zukünftige ­Wettbewerbe und lässt sich auch in der Corona-Zeit nicht ausbremsen.

„Ich habe mich noch nie ernsthaft verletzt“

Obwohl Max Hitzig für seine waghalsigen Tricks und seine gewagte Fahrweise bekannt ist, berichtet er: „Natürlich ist es ein riskanter und auch oft gefährlicher Sport, doch ich habe mich noch nie ernsthaft verletzt. Mein Vater hat mir viel auf meinen Weg mitgegeben, was sowohl Theorie, als auch Praxis angeht. Mich zeichnet aus, dass ich mit Köpfchen fahre und immer auf Sicherheit achte.“ Selbst im Sommer übt der 18-Jährige einen Extremsport aus, um sich für die Wintersaison fit zu halten. Neben dem Fahrrad­fahren hat er dieses Jahr mit dem Paragleiten angefangen. Max erklärt abschließend: ­„Freeride bedeutet für mich Freiheit. In diesen Momenten gibt es nur mich und die unbegrenzte Natur. Sobald ich auf den Skiern stehe, vergesse ich alles andere um mich herum.“

<p class="caption">Max teilt seine Leidenschaft mit seinem drei Jahre älteren Bruder. Fotos: handout/Hitzig</p>

Max teilt seine Leidenschaft mit seinem drei Jahre älteren Bruder. Fotos: handout/Hitzig

„Freeride bedeutet für mich Freiheit. In diesen Momenten gibt es nur mich und die unbegrenzte Natur. Sobald ich auf den Skiern stehe, vergesse ich alles andere um mich herum.“

Max Hitzig, 18 Jahre

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