kurz gefragtRM Digital GF Georg Burtscher

Um die App Clubhouse gibt es einen großen Hype. Was macht die Anwendung so besonders ?

Es stimmt, Clubhouse wird derzeit extrem gehypt. Von der User Experience her ist es eine der besten Apps überhaupt – einfach und intuitiv. Und sie hat – gerade für die Generation Podcast – aufgrund des Live-Audio-Chats enormen Suchtfaktor. Es ist wie auf einem Marktplatz: Man hört bei einem Gespräch zu und redet einfach mit. Es ist sozusagen ein Best-of aller Applikationen aus dem Silicon Valley – wirklich spannend. Und die Exklusivität, dass es nur für iOS und auf Einladung verfügbar ist, macht das Ganze zusätzlich interessant.

Wie nutzen Sie die App ­Clubhouse bei Russ­media Digital?

Wir nutzen Clubhouse bereits intensiv, haben auch schon selbst Rooms angelegt – unter anderem einen „Gsi-Room“ oder „IAW Mets Starter“. Wir überlegen aktuell, wie wir es noch weiter nutzen können. Man kommt dabei auch mit Menschen in Kontakt, die man vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte.

Wie sieht es in Sachen Datenschutz in der App aus?

Das ist ein schwieriges Thema und durchaus diskutabel. Gegenüber der europäischen Datenschutzverordnung hat die App noch ein Riesenproblem. Ich bin mir aber sicher, dass da bereits zahlreiche Anwälte dran sind. Es gibt ja sogar innerhalb der App Rooms, in denen Juristen sich mit dem Datenschutz befassen. Man muss sein Kontaktbuch teilen, darf auch keine Aufzeichnungen machen. Das Unternehmen zeichnet Mitschnitte zur Qualitätssicherung auf – diese werden nach Angaben der Entwickler aber schnell wieder gelöscht.