Ein ganz besonderes Naturschauspiel

Der Quelltuff in Lingenau ist die größte Kalksinterbildung nördlich der Alpen.Fotos: handout/The Sunny Side of Kids/D‘Errico

Der Quelltuff in Lingenau ist die größte Kalksinterbildung nördlich der Alpen.
Fotos: handout/The Sunny Side of Kids/D‘Errico

The Sunny Side of Kids, präsentiert von ­­­ WANN & WO, ließ sich vom ­Quelltuff in Lingenau beeindrucken.

Der Quelltuff in Lingenau ist immer einen Ausflug wert. So ein Naturschauspiel bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Es ist die größte Kalksinterbildung nördlich der Alpen, was sie zu einem der interessantesten geologischen Schaupätze in Vorarlberg macht.

Start beim Quellbad

Unsere Tour startet beim Quellbad Lingenau. Das Auto kann während der Wanderung hier geparkt werden. Für den Rundweg läuft man Richtung St. Anna Kapelle und dort über die Straße. Dann folgt man der Beschilderung „Lehrpfad Quelltuff“. Die Straße ist leicht begehbar und führt an Wohnhäusern mit sehr schönen Gärten vorbei. Der Straße entlang wandert man bergab und muss durch ein Tiergatter. Hier beginnnen die Stufen abwärts. Auf dem Weg kann man immer wieder Wildkräuter und bemooste Stellen bestaunen. Im Sommer blüht hier Wildthymian.

Der Quelltuff

Über viele Stufen geht es immer weiter abwärts, entlang des wunderschönen Schauspiels. Über den Quelltuff rinnt das Wasser, die Farbe des Tuffs kommt dadurch noch mehr zur Geltung. Wer genau hinsieht, entdeckt im Tuff die Überreste von versteinerten Pflanzen. Nach dem Abstieg geht es wieder bergauf. Noch einmal kann man das schöne Panorama genießen und einen Blick auf die Subersach werfen. Dann geht es ein Stückchen aufwärts durch den Wald. Hier gibt es die Möglichkeit, auf kleinen Parkbänken zu verweilen. Es folgt eine sehr große Lichtung, bei der man noch ein bisschen weiter bergauf wandert, bis man einen Bauernhof erreicht. Der Weg führt direkt durch das Grundstück. Wenn man noch etwas weitergeht, sieht man schon von Weitem die St. Anna Kapelle.

St. Anna Kapelle

Wer noch etwas Zeit übrig hat, besichtigt die 1772 erbaute Kapelle. Der Innenraum ist typisch für diese Bauepoche im barocken Stil errichtet. Der Grundriss ist als griechisches Kreuz angelegt. Im Anschluss geht es wieder zurück zum ­Parkplatz.

info



Ideal für



Schwierigkeit: mittel; Gehzeit 1 1/2 bis 2 Stunden. Viele Stufen, bei Nässe sehr rutschig; nicht Kinder­wagen-tauglich

Beste Zeit: Frühjahr bis Mitte Herbst

thesunnysideofkids.com

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