Stimmen – zur Causa OMV vs. Aktivisten


              „Erschreckend, wenn es tatsächlich stimmt“
            Thomas Hopfner, SPÖ: „Wenn die Vorwürfe gegenüber der OMV stimmen, dann ist das erschreckend. In einer Demokratie darf es nicht sein, dass ein Konzern die Zivilgesellschaft überwacht und ausspioniert. Das ist auch deshalb besonders brisant, weil die Republik Anteile an der OMV hält. Im Sinne von Aufklärung und Transparenz soll die OMV alle Verträge mit Investigativ-Firmen offenlegen. Die SPÖ-Umweltsprecherin im Nationalrat wird zudem eine parlamentarische Anfrage an den Finanzminister zu dem Thema einbringen.“

„Erschreckend, wenn es tatsächlich stimmt“

Thomas Hopfner, SPÖ: „Wenn die Vorwürfe gegenüber der OMV stimmen, dann ist das erschreckend. In einer Demokratie darf es nicht sein, dass ein Konzern die Zivilgesellschaft überwacht und ausspioniert. Das ist auch deshalb besonders brisant, weil die Republik Anteile an der OMV hält. Im Sinne von Aufklärung und Transparenz soll die OMV alle Verträge mit Investigativ-Firmen offenlegen. Die SPÖ-Umweltsprecherin im Nationalrat wird zudem eine parlamentarische Anfrage an den Finanzminister zu dem Thema einbringen.“

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              „Derartige Methoden halte ich für falsch“
            </p><p>Roland Frühstück, ÖVP: „Ich kenne nicht alle Details in dieser Causa und möchte daher aus der Distanz in dieser Sache nicht urteilen. Ich möchte aber ganz generell festhalten, dass ich solche Methoden für falsch halte. Ich bin der Meinung, dass ein teilstaatliches Unternehmen andere Möglichkeiten hat, sich mit Kritik auseinanderzusetzen.“</p>

„Derartige Methoden halte ich für falsch“

Roland Frühstück, ÖVP: „Ich kenne nicht alle Details in dieser Causa und möchte daher aus der Distanz in dieser Sache nicht urteilen. Ich möchte aber ganz generell festhalten, dass ich solche Methoden für falsch halte. Ich bin der Meinung, dass ein teilstaatliches Unternehmen andere Möglichkeiten hat, sich mit Kritik auseinanderzusetzen.“

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              „Fordern lückenlose Aufklärung“
            </p><p>Sabine Scheffknecht, NEOS: „Was ist das für ein Umgang eines teilstaatlichen Konzerns mit Menschen, die wichtige Arbeit leisten, um unsere Umwelt und unser Klima zu schützen? Die Vorwürfe, dass hier offenbar ehemalige MI6-Agenten beauftragt wurden, müssen lückenlos aufgeklärt werden! Kinder und Jugendliche setzen sich aktiv für die Gestaltung einer klimagerechten Zukunft ein und werden – wie es scheint – im Gegenzug bespitzelt und unter Druck gesetzt – das ist untragbar! Wie haben bereits eine Anfrage an das zuständige Ministerium eingebracht, um Infos zu erhalten. Finanzminister Blümel, Aufsichtsrat Thomas Schmid und OMV-Chef Rainer Seele haben hier einiges zu erklären.“</p>

„Fordern lückenlose Aufklärung“

Sabine Scheffknecht, NEOS: „Was ist das für ein Umgang eines teilstaatlichen Konzerns mit Menschen, die wichtige Arbeit leisten, um unsere Umwelt und unser Klima zu schützen? Die Vorwürfe, dass hier offenbar ehemalige MI6-Agenten beauftragt wurden, müssen lückenlos aufgeklärt werden! Kinder und Jugendliche setzen sich aktiv für die Gestaltung einer klimagerechten Zukunft ein und werden – wie es scheint – im Gegenzug bespitzelt und unter Druck gesetzt – das ist untragbar! Wie haben bereits eine Anfrage an das zuständige Ministerium eingebracht, um Infos zu erhalten. Finanzminister Blümel, Aufsichtsrat Thomas Schmid und OMV-Chef Rainer Seele haben hier einiges zu erklären.“

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              „Stimmen diese Vorwürfe, sind harte Konsequenzen nötig“
            </p><p>Daniel Zadra, Grüne: „Klimaschützer auszuspionieren und ihren Einsatz folglich zu behindern, ist letztklassig, ein Armutszeugnis und ein großer Fehler. Unternehmen wie die OMV tun gut daran, die Forderungen von Klima-AktivistInnen und die Erkenntnisse der Wissenschaft ernst zu nehmen und dazu zu nutzen, ihre Strategie zur Klimaneutralität auszurichten. Stellen sich die Vorwürfe an die OMV als wahr heraus, sind harte Konsequenzen notwendig – nicht zuletzt deshalb, weil besonders die Fridays noch sehr jung sind. Wir erwarten die Offenlegung aller Verträge, sämtlichen Schriftverkehrs und etwaig gesammelter Daten, die in Zusammenarbeit mit Spionagefirmen wie Welund oder Thompson & Clark entstanden sind. Danke an Vizekanzler Kogler, der bereits um Aufklärung ersuchte.“</p>

„Stimmen diese Vorwürfe, sind harte Konsequenzen nötig“

Daniel Zadra, Grüne: „Klimaschützer auszuspionieren und ihren Einsatz folglich zu behindern, ist letztklassig, ein Armutszeugnis und ein großer Fehler. Unternehmen wie die OMV tun gut daran, die Forderungen von Klima-AktivistInnen und die Erkenntnisse der Wissenschaft ernst zu nehmen und dazu zu nutzen, ihre Strategie zur Klimaneutralität auszurichten. Stellen sich die Vorwürfe an die OMV als wahr heraus, sind harte Konsequenzen notwendig – nicht zuletzt deshalb, weil besonders die Fridays noch sehr jung sind. Wir erwarten die Offenlegung aller Verträge, sämtlichen Schriftverkehrs und etwaig gesammelter Daten, die in Zusammenarbeit mit Spionagefirmen wie Welund oder Thompson & Clark entstanden sind. Danke an Vizekanzler Kogler, der bereits um Aufklärung ersuchte.“

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