Neue Heimat für Rosi

Ein Herz und eine Seele: Andrea und Kuh Rosi. Foto: handout/privat

Ein Herz und eine Seele: Andrea und Kuh Rosi. Foto: handout/privat

Andrea aus Rankweil sorgte mit ihren Gassi-Kühen für Aufsehen – und suchte für sie „Pflegeeltern“.

Vor etwas mehr als einem Jahr sorgte Andrea Baladi für Aufsehen bei ihren Gassi-Gängen durch Rankweil. Denn die Tierfreundin ging nicht etwa mit Hunden durchs Dorf – sondern mit ihren Rindern Gitti und Rosi, die sie vor Jahren vor dem Kälbertransport nach Spanien gerettet hatte. Schweren Herzens suchte sie damals nach „Pflegeltern“ für die Rinder, denn Andrea wollte mit ihrem Mann in dessen Heimat Marokko ziehen.

Neue Freundin für Rosi

Das Paar suchte lange vergeblich nach Leuten, die Gitti und Rosi aufnehmen. „Vergangenen September wurde dann Gittis Arthrose so schlimm, dass ich sie leider einschläfern lassen musste“, erinnert sie sich betrübt. Damit Rosi aber nicht alleine blieb, stellte Andrea ihr Kuh Nadja an die Seite. „Und für die beiden haben wir jetzt einen Platz auf dem Tierrettungs-Hof Gut Aiderbichl bekommen“, freut sich die Lochauerin. „Denn auch wenn ich meinen Kühen so viel Zuwendung und Liebe gegeben habe, wie ich nur konnte – rund um die Uhr konnte ich nicht bei ihnen sein und mich um sie kümmern.“ Zur Eingewöhnung wird sie die ersten Tage mit auf dem Hof bleiben. „Es fällt mir unendlich schwer, sie herzugeben, aber zu wissen, dass es ihnen dort großartig gehen wird, macht es leichter.“ Und wenn dann auch noch die Pandemie durchgestanden ist, können sie und ihr Mann
tatsächlich auswandern.  AF

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