Wieviel (Elektro-)Mobilität brauchen wir?


              Fotos: handout/KlimaVOR!, Sams, AFP, illwerke vkw

Fotos: handout/KlimaVOR!, Sams, AFP, illwerke vkw

Der Verein KlimaVOR! ­veranstaltet in Kooperation mit inatura fünf Dialoge zu brennenden Klimafragen – powered by WANN & WO. Los geht’s am ­Mittwoch, den 19. Mai. Wir verlosen 5×2 Tickets!

Der Klimawandel stellt unsere Ge­­sellschaft vor gewaltige Herausforderungen. Unser Wirtschaften wird sich ebenso verändern wie unser Alltag. Obwohl die erforderlichen Schritte zu einem großen Teil bekannt sind, ist das Bild der klimaneutralen Gesellschaft noch sehr unscharf. „In den Dialogen wird nachgebohrt: Wie sieht die zukünftige Mobilität im Detail aus, wie sehr verändern sich etwa Ernährungs- und Freizeitverhalten? Und: Wie schnell können oder müssen die Prozesse der Transformation ablaufen? Wie sanft kann der Wandel erfolgen, wie radikal müssen die Maßnahmen sein? Aus diesem Spannungsfeld heraus sollen in dieser Reihe konstruktive Beiträge entstehen“, schildert Christof Drexel, Obmann des Vereins KlimaVOR! die Intention zu der Dialogreihe und fügt hinzu: „Keine Pro-Kontra-Diskussion, sondern ein Dialog zwischen moderater und radikaler Pro-Position.“

Auftakt: (Elektro-)Mobilität

Der Verkehr ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasen. „Ist es damit getan, unsere Fahrzeuge mit Elektromotoren und Batterien auszustatten?“, fragt Drexel. Für viele vielleicht überraschend: Mittlerweile ist es billiger, ein Elektroauto zu fahren. Werden neben den (höheren) Investitions- auch Treibstoff-, bzw. Stromkosten sowie die geringeren Werkstatt- und Fixkosten berücksichtigt, kommt man mit einem elektrisch betriebenen Fahrzeug, das zudem mit einem höheren Wirkungsgrad arbeitet, günstiger durch als mit einem vergleichbaren Benziner oder Diesel. „Wenn dann der Strommix noch so sauber ist wie im Ländle, werden die Treibhausgas-Emissionen jetzt schon um 90 Prozent (!) reduziert. Und dabei sind wird noch gar nicht beim angestrebten Ziel der 100 Prozent erneuerbaren Energieversorgung angekommen“, so der Klimaexperte weiter.

Steigender Strombedarf

Bei einer vollständigen Umstellung auf Elektrofahrzeuge steigt der Strombedarf im Land signifikant an. Darüber hinaus verschlingt die Produktion der Fahrzeuge viel Energie, nicht zuletzt auch die Herstellung der Batterien. Drexel: „Außerdem werden noch jede Menge Rohstoffe benötigt, teilweise importiert aus Ländern mit niedrigen Umwelt- und Sozialstandards. Neben diesen ökologischen Themen müssen wir uns auch vermehrt fragen, wie viel Raum wir dem individuellen Kraftfahrzeug künftig geben wollen. Denn Straßen, Parkplätze und Garagen werden auch für Elektroautos benötigt.“

Weniger ist mehr

Mit einem langsamen Umstieg auf sanfte Mobilität – gehen, Radfahren, Öffis – könnte laut Drexel auch dieses Problem gelöst werden: „Weniger Stau, weniger Lärm, weniger Fahrzeuge, weniger Straßen, weniger öffentliche Ausgaben in Millionenhöhe. Im ersten Dialog wollen wir ausloten, wo sich der Mittelweg befinden könnte. Der emissionsfreie Betrieb von Elektrofahrzeugen ist sicher Teil der Lösung. Wie groß dieser Teil ist, und worin genau der Rest der Lösung besteht, ist noch offen.“

Tickets zu gewinnen

WANN & WO verlost für die Dialogabende jeweils 5×2 Tickets. Um am 19. Mai dabei zu sein, einfach bis kommenden Dienstag das Formular auf info.wannundwo.at/­gewinnspiel mit dem Kennwort „E-Mobilität“ ausfüllen. Die Gewinner werden per E-Mail verständigt.

<p>„Eine lebenswerte Zukunft lässt sich mit den gegenwärtigen Verkehrskonzepten nicht vereinen. Wir müssen Verkehr komplett neu denken und großflächig auf nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrsmittel ­umsteigen.“</p><p /><p>Johannes Hartmann, Fridays For Future Vorarlberg</p>

„Eine lebenswerte Zukunft lässt sich mit den gegenwärtigen Verkehrskonzepten nicht vereinen. Wir müssen Verkehr komplett neu denken und großflächig auf nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrsmittel ­umsteigen.“

Johannes Hartmann, Fridays For Future Vorarlberg

<p>„Wichtig ist, dass mit einem steigenden Anteil von Elektrofahrzeugen auch die Stromerzeugung zunehmend aus erneuerbaren Energieträgern erfolgt. Nur so wird ein Verkehrssystem mit möglichst geringen CO2-­Emissionen realisierbar.“</p><p /><p>Christian Eugster, VLOTTE</p>

„Wichtig ist, dass mit einem steigenden Anteil von Elektrofahrzeugen auch die Stromerzeugung zunehmend aus erneuerbaren Energieträgern erfolgt. Nur so wird ein Verkehrssystem mit möglichst geringen CO2-­Emissionen realisierbar.“

Christian Eugster, VLOTTE

„In den Dialogen wird nachgebohrt: Wie sieht die zukünftige Mobilität im Detail aus? ... Und: Wie schnell können oder müssen die Prozesse der ­Transformation ablaufen?“

Christof Drexel, Obmann Verein KlimaVOR! und Initiator von „Auf dem Weg. Im Dialog zur Klimaneutralität“

Infos


Auf dem Weg.
Im Dialog zur ­Klimaneutralität.

WANN: 19. Mai 2021 um 19:00

WO: inatura, Jahngasse 9, Dornbirn

Auf dem Podium:

Johannes Hartmann, Fridays For Future Vorarlberg und Christian Eugster, Vlotte

Moderation: Christof Drexel, ­KlimaVOR!

Eintritt: 5 Euro
Anmeldung unter:

Tel.: +43 676 83306 4770

Mail: naturschau@inatura.at

Weitere Infos und alle Termine auf www.klimavor.at sowie zeitnah in WANN & WO

Sponsoren der Veranstaltungsreihe:

ARGE Erneuerbare Energien Vorarlberg

Blum Beschläge

dm Drogeriemarkt

DOMA Solartechnik

Doppelmayr

Energieautonomie Vorarlberg

Energiewenden

Getzner Textil

Grafik Caldonazzi

Haberkorn

illwerke VKW

Pzwei Pressearbeit

Raiba Dornbirn

Rondo Ganahl

Stadt Bregenz

Stadt Dornbirn

Sutterlüty

Terre Suisse

Vorarlberger Sparkassen

Vorarlberger Verlagsanstalt

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