Für den Eiskunstlauf ab nach Feldkirch

Olga Mikutina ist ein aufblühendes Sternchen am Eiskunstlauf-Himmel. Fotos: handout/Mikutina

Olga Mikutina ist ein aufblühendes Sternchen am Eiskunstlauf-Himmel. Fotos: handout/Mikutina

Die 17-jährige Olga Mikutina ist eine herausragende Eiskunstläuferin und steht in ­Österreichs Fokus für die nächsten Olympischen ­Winterspiele.

Olgas Vater ist Hockeyspieler, weshalb sie bereits in ihren Kindertagen viel Zeit in der Eishalle verbrachte. Sie verliebte sich in die besondere Atmosphäre und wurde schließlich mit vier Jahren von ihren Eltern zum Eiskunstlauf gebracht. Auf Anhieb erfreute sie sich an diesem Sport und blieb dabei. Bereits im Alter von ­sieben Jahren nahm die junge Eiskunstläuferin an den ersten Wettkämpfen teil. Anfangs trat Olga in der ­Ukraine an, weitete sich jedoch schnell auf internationale Wettbewerbe aus: „Natürlich war mein Highlight die vergangene Welt­meisterschaft im März in Stockholm, bei der ich den achten Platz ergatterte. Jeder Wettkampf ist einzigartig. Man sammelt viel ­Erfahrung und erinnert sich ­gerne daran zurück.“

Spaß, Geschwindigkeit und hohe Sprünge

„Ich glaube, ich liebe einfach alles am Eiskunstlauf. Wenn ich nur schon über die Bande trete und einen Schritt auf dem Eis mache, genieße ich den Moment bereits und fühle mich voller Energie und Freude. In jedem Element steckt etwas Außergewöhnliches“, erklärt die talentierte 17-Jährige. Olga trainiert vor allem vor Wettbewerben intensiv und fleißig sechs Tage die Woche, jedoch steht das junge Talent ansonsten ebenso sechsmal wöchentlich auf dem Eis oder übt die Choreografien im Trockentraining. Im Sommer fährt sie zudem regelmäßig in ein Sportcamp in der Schweiz. Olga erklärt ihre ­Leidenschaft: „Spaß, Geschwindigkeit, hohe Sprünge und die unglaubliche Schönheit einer Pirouette – am meisten gefallen mir Programme zur Musik. Es ist wie ein Tanz, der eine Geschichte erzählt. Ich liebe es beim Eiskunstlauf, dass man sich neuen Herausforderungen stellt. Der Wind im Gesicht und das Knarren der Eisen auf der Eisoberfläche lösen unaussprechliche Gefühle aus.“

„Ich wollte ­ausschließlich mit Elena trainieren!“

Die begeisterte Eiskunstläuferin zog sogar eigens um ihre Leidenschaft bestmöglich ausüben zu können, nach Feldkirch. Ihre Trainerin Elena Romanova lebt nämlich hier und sie wollte ausschließlich mit ihr trainieren. Über ihre Ziele erzählt Olga: „Nach wie vor möchte ich immer meine beste Leistung zeigen, meine Programme fehlerfrei laufen und weiterhin bei großen Wettbewerben wie Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und bei den Olympischen Winterspielen teilnehmen.“ Österreich hat bereits einen fixen Platz, doch welche Sportler zur Olympia fahren, muss noch vom Verband entschieden werden.

<p class="title">Zur Person: Olga Mikutina</p><p class="title">Geburtstag, Wohnort: 6. Oktober 2003, Feldkirch (ursprünglich aus Charkiw in der Ukraine)Ausbildung: AHS Gymnasium RebberggasseHobbys: Zeichnen, Klavierspielen und TanzenMotto: „Genieße jeden Moment deines Lebens.“</p>

Zur Person: Olga Mikutina

Geburtstag, Wohnort: 6. Oktober 2003, Feldkirch (ursprünglich aus Charkiw in der Ukraine)
Ausbildung: AHS Gymnasium Rebberggasse
Hobbys: Zeichnen, Klavierspielen und Tanzen
Motto: „Genieße jeden Moment deines Lebens.“

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