„Es ist Zeit, aufzusperren“

Fabienne Lackner

Fabienne Lackner

Die Sperrstunde für die Gastro fällt, Kultur und Sport dürfen öffnen – und die Clubs müssen weiter geschlossen bleiben. Jetzt regt sich Widerstand.

Endlich darf man wieder in einer Bar sitzen, in einem Restaurant essen, den Tag mit Freunden im Park verbringen, ins Kino gehen, ein Museum besuchen, sich im Fitnessstudio auspowern – also alles langsam wie immer? Nicht ganz, denn ein für viele ganz entscheidender Punkt fehlt: die Clubs. Denn weggehen und tanzen ist nach wie vor nicht möglich, die Nachtgastronomie hat noch keine Erlaubnis zum Öffnen erhalten.

„Kluge Konzepte“

Dagegen regt sich nun Widerstand. Der kommt einerseits freilich von den Club-Betreibern selbst. Jetzt aber meldeten sich auch die Junos zu Wort. „Das Öffnen der Nachtgastronomie nimmt den Party-Druck von öffentlichen Plätzen. Die Vorarl-berger Nachtgastronomie hat in den vergangenen Monaten eine Reihe von klugen Sicherheitskonzepten ausgearbeitet – in Kombination mit dem aktuell niedrigen Infektionsgeschehen, einer steigenden Durchimpfungsrate und strengen 3G-Eingangskontrollen sind weitere Lockerungen möglich“, sagt Junos-Landesvorsitzende Fabienne Lackner. Die Regeln seien den Menschen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen, den Club-Betreibern sei es darüber hinaus ein Leichtes, die Einhaltung der Regeln zu überwachen und durchzusetzen, so die 23-jährige Nachwuchspolitikerin. „Nach
15 Monaten des Verbots wird es Zeit, dass die Nacht-
gastronomie wieder arbeiten und junge Menschen wieder sicher feiern können. Es ist Zeit, diese Branche wieder
aufzusperren.“

<p class="caption">Endlich wieder feiern: Das wollen nicht nur Gäste, sondern auch Club-Betreiber und Politik. Fotos: Moratti/handout Sender, Klaus Hartinger, NEOS, privat</p>

Endlich wieder feiern: Das wollen nicht nur Gäste, sondern auch Club-Betreiber und Politik.
Fotos: Moratti/handout Sender, Klaus Hartinger, NEOS, privat

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