Was hat mein Tisch mit dem Klima zu tun?

Für die Ohren: Die Dialogreihe „Auf dem Weg. Im Dialog zur Klimaneutralität“ gibt’s auch als Podcast. Der erste Dialog zum Thema „Wieviel Elektromobiliät brauchen wir?“ ist nachzuhören unter www.klimavor.at/aktuelles/podcast-zum-dialog-elektro-mobilitaet.

Für die Ohren: Die Dialogreihe „Auf dem Weg. Im Dialog zur Klimaneutralität“ gibt’s auch als Podcast. Der erste Dialog zum Thema „Wieviel Elektromobiliät brauchen wir?“ ist nachzuhören unter www.klimavor.at/aktuelles/podcast-zum-dialog-elektro-mobilitaet.

Die Reihe „Auf dem Weg. Im Dialog zur Klimaneutralität“ des Vereins KlimaVOR! – powered by WANN & WO – geht am 30. Juni in die zweite ­Runde. WANN & WO ­verlost 5×2 Tickets!

Holz aus dem eigenen Wald, über mehrere Jahre luftgetrocknet, mit viel Handarbeit zu einem Tisch verarbeitet, der ein Leben lang hält – klingt maximal nachhaltig. Doch wie viele (bzw. wenige) solcher Beispiele sind zukunftsträchtig? Und was bedeutet das Leben in der klimaneutralen Gesellschaft für unsere Arbeitswelt? In welchem Verhältnis werden Industrie und Handwerk zueinander stehen? Diesen Fragen geht der Verein KlimaVOR! in der zweiten Ausgabe der Reihe „Auf dem Weg. Im Dialog zur Klimaneutralität“ am 30. Juni in der inatura auf den Grund.

Handwerk vs. Industrie

„Aufgrund der höheren Kosten kann Handwerk mit industrieller Massenfertigung nicht mithalten,“ erklärt KlimaVOR!-Obmann Christof Drexel in WANN & WO, betont aber: „Berücksichtigt man, dass ein gutes Möbelstück ein Leben lang hält, sieht die Bilanz mitunter anders aus.“ Bieten kompetente Handwerker – im Preis inkludiert – hochwertige Beratung und Servicequalität an, sorgen industriell gefertigte Möbel mit einem starken Chemieanteil, hohem Ressourcen- und Energieeinsatz sowie globalen Lieferketten oft für eine schlechte Treibhausgasbilanz. „Doch industrielle Prozesse können sehr effizient ablaufen. Kosten, Energieeffizienz – die Potenziale sind längst nicht ausgeschöpft“, sagt Drexel. Viele Experten sind sich zudem längst einig: Um die globale Erwärmung zu stoppen, muss eine weltweite CO2-Steuer her. Wird eine solche realisiert, hätte das laut Drexel gewaltige Folgen für die globalen Warenkreisläufe: „In manchen Fällen wird sich die Fracht aus China nicht mehr lohnen, die Wirtschaft würde sich ein Stück weit wieder regionalisieren. Ob damit auch ein Trend zum Handwerk verbunden ist, oder aber industrielle Prozesse zukünftig zur Gänze klimaneutral ablaufen können, ist noch nicht geklärt.“

Tickets zu gewinnen

W&W verlost 5×2 Tickets für den Dialogabend. Wer mitmachen möchte, füllt bis kommenden Mittwoch das Formular auf info.wannundwo.at/gewinnspiel mit Betreff „Klima“ aus. Die Gewinner werden per Mail verständigt.

<p class="caption">Christof Drexel</p>

Christof Drexel

Infos


Auf dem Weg.
Im Dialog zur ­Klimaneutralität.

WANN: Mi., 30. Juni, 19 Uhr

WO: inatura, Jahngasse 9, Dornbirn

Auf dem Podium:

Markus Faißt, Holzwerkstatt Hittisau und Alois Flatz, Experte für nachhaltige Investments

Moderation: Christof Drexel, ­KlimaVOR!

Eintritt: 5 Euro
Anmeldung unter:

Tel.: +43 676 83306 4770

Mail: naturschau@inatura.at

Info: www.klimavor.at

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