Stimmen – Experten zum Klima im Ländle


              „Hochmoore sind die Verlierer des Klimas“
            Christian Kuehs, Regionsmanagement Europaschutzgebiete Vorarl­berg: „Moorlebensräume, insbesondere die Hochmoore, werden bei der derzeitigen Klimaentwicklung wohl als Verlierer dastehen. Dabei spielen gerade sie eine herausragende Rolle im Klimaschutz, speichern intakte Moore doch große Mengen an Kohlenstoff. Das Abschmelzen der Gletscher ist wohl der plakativste Hinweis auf den Klimawandel. Daneben gibt es aber auch die ,stillen Verlierer‘ wie das Alpenschneehuhn, dessen Lebensraum in den höchsten Bergregionen durch die erhöhten Temperaturen zunehmend eingeengt wird “

„Hochmoore sind die Verlierer des Klimas“

Christian Kuehs, Regionsmanagement Europaschutzgebiete Vorarl­berg: „Moorlebensräume, insbesondere die Hochmoore, werden bei der derzeitigen Klimaentwicklung wohl als Verlierer dastehen. Dabei spielen gerade sie eine herausragende Rolle im Klimaschutz, speichern intakte Moore doch große Mengen an Kohlenstoff. Das Abschmelzen der Gletscher ist wohl der plakativste Hinweis auf den Klimawandel. Daneben gibt es aber auch die ,stillen Verlierer‘ wie das Alpenschneehuhn, dessen Lebensraum in den höchsten Bergregionen durch die erhöhten Temperaturen zunehmend eingeengt wird “

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              „In der Praxis fehlt noch immer viel“
            </p><p>Katharina Lins, Naturschutzanwältin Voralrberg: „Um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein, wäre vor allem eine vorausschauende Raumplanung wichtig, vor allem, genügend Platz für die Gewässer freizuhalten und möglichst wenig Boden zu versiegeln. Das weiß man grundsätzlich im Land schon, in der Praxis fehlt da aber noch viel.“</p>

„In der Praxis fehlt noch immer viel“

Katharina Lins, Naturschutzanwältin Voralrberg: „Um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein, wäre vor allem eine vorausschauende Raumplanung wichtig, vor allem, genügend Platz für die Gewässer freizuhalten und möglichst wenig Boden zu versiegeln. Das weiß man grundsätzlich im Land schon, in der Praxis fehlt da aber noch viel.“

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              „Klimakrise ist im Ländle längst angekommen“
            </p><p>Klara Schenk, Greenpeace: „Die Klimakrise ist längst in Vorarlberg angekommen: Die Gletscher schmelzen, die rasant verändernde Pflanzenwelt stellt die Almwirte vor immer größere Herausforderungen und Lawinen- und Murenabgängen bedrohen zunehmend die Täler. Besonders deutlich sieht man die Folgen am Schwund der Almen, den Greenpeace 2019 in einem umfassenden Report dokumentiert hat. 1986 gab es in Vorarlberg noch 944 Almen, Stand 2016 waren es nur noch 525 – Tendenz sinkend. Vorarlberg ist mit seinen Gletschern auch besonders stark von der Gletscherschmelze betroffen. So hat etwa die Silvrettagruppe bereits 22 Prozent ihrer Gletscherfläche an den Klimawandel verloren.“</p>

„Klimakrise ist im Ländle längst angekommen“

Klara Schenk, Greenpeace: „Die Klimakrise ist längst in Vorarlberg angekommen: Die Gletscher schmelzen, die rasant verändernde Pflanzenwelt stellt die Almwirte vor immer größere Herausforderungen und Lawinen- und Murenabgängen bedrohen zunehmend die Täler. Besonders deutlich sieht man die Folgen am Schwund der Almen, den Greenpeace 2019 in einem umfassenden Report dokumentiert hat. 1986 gab es in Vorarlberg noch 944 Almen, Stand 2016 waren es nur noch 525 – Tendenz sinkend. Vorarlberg ist mit seinen Gletschern auch besonders stark von der Gletscherschmelze betroffen. So hat etwa die Silvrettagruppe bereits 22 Prozent ihrer Gletscherfläche an den Klimawandel verloren.“

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              „Heuer einer der wärmsten Sommer der letzten 30 Jahre“
            </p><p>Alexander Orlik, ZAMG: „Wir haben in diesem Sommer in Österreich einen der zehn wärmsten Sommer der 255-jährigen Messgeschichte erlebt. Die Anzahl der Hitzetage (mindestens 30 Grad) lag im Süden und Osten Österreichs größtenteils über dem Mittel der letzten 30 Jahre. Knapp unter dem Mittel lag heuer Bregenz mit sechs Hitzetagen. Allerdings lagen die Niederschlagsmengen im heurigen Sommer im Westen stellenweise zwischen 15 und 50 Prozent über dem Durchschnitt.“</p>

„Heuer einer der wärmsten Sommer der letzten 30 Jahre“

Alexander Orlik, ZAMG: „Wir haben in diesem Sommer in Österreich einen der zehn wärmsten Sommer der 255-jährigen Messgeschichte erlebt. Die Anzahl der Hitzetage (mindestens 30 Grad) lag im Süden und Osten Österreichs größtenteils über dem Mittel der letzten 30 Jahre. Knapp unter dem Mittel lag heuer Bregenz mit sechs Hitzetagen. Allerdings lagen die Niederschlagsmengen im heurigen Sommer im Westen stellenweise zwischen 15 und 50 Prozent über dem Durchschnitt.“

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