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              „Machte mir Sorgen um meine Freunde in New York“
            Herwig Bauer, Poolbar, Feldkirch: „Mein griechischer Mitbewohner der damaligen Wiener WG hat mich ganz aufgeregt vor den Fernseher zitiert. Ich pendelte dann einen Nachmittag lang zwischen Aufregung vor dem Fernseher und Arbeitsstress am Computer. Viele Gedanken waren da am Anfang gar nicht, da war vor allem ein offener Mund und ungläubiges Staunen. Und die Sorge um in New York lebende Freunde. Die globale Tragweite war mir zunächst nicht bewusst. Die reflexartige Kampfrhetorik der Amerikaner ließ dann aber doch recht bald vermuten, dass die weltweite Stimmungslage sich massiv ­verändern würde.“

„Machte mir Sorgen um meine Freunde in New York“

Herwig Bauer, Poolbar, Feldkirch: „Mein griechischer Mitbewohner der damaligen Wiener WG hat mich ganz aufgeregt vor den Fernseher zitiert. Ich pendelte dann einen Nachmittag lang zwischen Aufregung vor dem Fernseher und Arbeitsstress am Computer. Viele Gedanken waren da am Anfang gar nicht, da war vor allem ein offener Mund und ungläubiges Staunen. Und die Sorge um in New York lebende Freunde. Die globale Tragweite war mir zunächst nicht bewusst. Die reflexartige Kampfrhetorik der Amerikaner ließ dann aber doch recht bald vermuten, dass die weltweite Stimmungslage sich massiv ­verändern würde.“

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              „Fragte mich: Ist es Fiktion oder real?“
            </p><p>Bernhard Amann, Vizebürgermeister Hohenems: „Wir waren gerade beim Aufbau des Transmitterfestivals, als uns die Nachricht erreichte. In der Folge schaute ich auf TV die ersten Berichterstattungen an und war schockiert. Ist es Fiktion oder Realität? Denn diese Tragödie hatte unvorstellbare Ausmaße angenommen. Christoph Schlingensief und Gottfried Bechtold hatten damals ihr Programm beim Festival geändert und auf diese Katastrophe Bezug genommen. Sprachlosigkeit! Verblendung, Hass und Fanatismus sind die Auslöser eines solchen Handels. Eigentlich pendelte mein Gemütszustand zwischen Aggression und Depression. Vor allem gedachte ich der vielen unschuldigen Opfer.“</p>

„Fragte mich: Ist es Fiktion oder real?“

Bernhard Amann, Vizebürgermeister Hohenems: „Wir waren gerade beim Aufbau des Transmitterfestivals, als uns die Nachricht erreichte. In der Folge schaute ich auf TV die ersten Berichterstattungen an und war schockiert. Ist es Fiktion oder Realität? Denn diese Tragödie hatte unvorstellbare Ausmaße angenommen. Christoph Schlingensief und Gottfried Bechtold hatten damals ihr Programm beim Festival geändert und auf diese Katastrophe Bezug genommen. Sprachlosigkeit! Verblendung, Hass und Fanatismus sind die Auslöser eines solchen Handels. Eigentlich pendelte mein Gemütszustand zwischen Aggression und Depression. Vor allem gedachte ich der vielen unschuldigen Opfer.“

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              „Für mich stand fest: Jetzt gibt es Krieg“
            </p><p>Roman Zöhrer, OJAL und ­Freudenhaus, Lustenau: „Ich habe damals noch im Jugendcafé in der Villa K gearbeitet. Wir haben die Nachrichten im Fernsehen verfolgt. Als ich die Bilder sah, dachte ich mir nur: Das darf doch nicht wahr sein! Ich konnte es nicht glauben, was ich da sah. Die schrecklichen Bilder liefen auf allen Sendern und haben sich tief eingebrannt. Ich fürchtete um die Menschen in New York. Ob Terroranschlag, Inside Job, oder Verschwörung – was da damals geschah, war einfach unfassbar schrecklich. Und für mich stand fest: Jetzt gibt es einen irrsinnigen und riesigen Krieg.“</p>

„Für mich stand fest: Jetzt gibt es Krieg“

Roman Zöhrer, OJAL und ­Freudenhaus, Lustenau: „Ich habe damals noch im Jugendcafé in der Villa K gearbeitet. Wir haben die Nachrichten im Fernsehen verfolgt. Als ich die Bilder sah, dachte ich mir nur: Das darf doch nicht wahr sein! Ich konnte es nicht glauben, was ich da sah. Die schrecklichen Bilder liefen auf allen Sendern und haben sich tief eingebrannt. Ich fürchtete um die Menschen in New York. Ob Terroranschlag, Inside Job, oder Verschwörung – was da damals geschah, war einfach unfassbar schrecklich. Und für mich stand fest: Jetzt gibt es einen irrsinnigen und riesigen Krieg.“

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