„Schlauchboote gehören auf den See“


              „Narben sind Erinnerung“
            „Jeder sollte sich in seiner Haut wohl fühlen und wenn man das Bedürfnis hat, etwas an seinem Äußeren verändern zu wollen, liegt es in der jeweilig eigenen Entscheidung, darüber bestimmen zu können, wie man aussehen möchte. Ich bereue meine Brust-OP nicht und bin nach wie vor überglücklich. Sollte es aber einmal der Fall sein, kann ich die Implantate immer noch herausnehmen lassen. Die Narben sind dann eben eine gute Erinnerung an eine Zeit, in der ich mich damit sehr wohl gefühlt habe!“ Emily Shedler, Lochau, Model

„Narben sind Erinnerung“


„Jeder sollte sich in seiner Haut wohl fühlen und wenn man das Bedürfnis hat, etwas an seinem Äußeren verändern zu wollen, liegt es in der jeweilig eigenen Entscheidung, darüber bestimmen zu können, wie man aussehen möchte. Ich bereue meine Brust-OP nicht und bin nach wie vor überglücklich. Sollte es aber einmal der Fall sein, kann ich die Implantate immer noch herausnehmen lassen. Die Narben sind dann eben eine gute Erinnerung an eine Zeit, in der ich mich damit sehr wohl gefühlt habe!“
Emily Shedler, Lochau, Model

Botox in der Stirn, Fäden in den Wangen, Hyaluron in den Lippen: Kleine Schönheitseingriffe scheinen keine Seltenheit mehr zu sein. W&W fragte ExpertInnen nach dem Trend.

„Okay, Mist, das war ein bisschen zu viel.“ Mit diesem Satz meinte Reality-TV-Star Gina Lisa Lohfink kürzlich nicht etwa eine zu große Portion auf dem Teller oder einen Drink zu viel am Abend – sondern die Menge an Hyaluron in ihren Lippen. Und auch Schauspielerin Sophia Thomalla fand Gefallen an „weniger“ und ließ ihre Brustvergrößerung von Cup D auf Cup C rückgängig machen. Dass der Trend von Extrem-Veränderungen weggeht, bestätigt Professor Dr. Mang, ärztlicher Direktor der Bodenseeklinik und Präsident der Internationalen Gesellschaft für ästhetische Medizin, im Gespräch mit WANN & WO. An seiner Klinik behandelt er nicht nur viele Vorarlberger-Innen: „Inzwischen kommen Patienten aus der ganzen Welt, auch aus den USA und Russland in die Bodenseeklinik, um Reparaturoperationen durchzuführen und Eingriffe rückgängig zu machen.“

„Fast niemand ohne“

Zurück zur Natur also? Nicht ganz: Denn so komplett ohne kommen immer weniger aus, wie auch Model Maria Maksimovic aus Dornbirn berichtet: „Ich kenne fast niemanden, der nicht irgendwas hat machen lassen. Seien es auch nur Unterspritzungen. Auch bei Männern habe ich das Gefühl, dass viel mehr gemacht wird.“ Die Ergebnisse seien natürlicher als früher, „sodass man keine Donatella Versaces mehr hat“, sagt sie. „Keine Doppel-D mehr, sondern normale C. Keine Schlauchbootlippen, sondern eine ausgeglichene Lippenform. Keine perfekte Barbienase, sondern einfach nur den Höcker weg.“

Tendenz steigend

Ein Eindruck, den Experte Mang bestätigt. Das Top-Thema bei Reparaturoperationen sei demnach die „Brustrekonstruktion nach sogenannten Mega-Implantaten über 500 Gramm“, so der Arzt, der solche Extrem-Vergrößerungen stets abgelehnt hat. Auch die Rückverkleinerung von Lippen oder die Entfernung zu starker Straffungen durch Botox und Facelifting würden oft nachgefragt: „Der Anteil liegt an unserer Klinik bei etwa acht Prozent, Tendenz steigend“.

Minderjährige in Praxis

Doch auch, wenn es laut Mang „hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine gewisse Trend-Umkehr“ gibt, kennt der Experte Extrem-Wünsche – oder sogar Anfragen von Minderjährigen. „Instagram, YouTube und die sogenannten Influencer wollen unseren Jugendlichen einreden: Wenn du aufgespritzte Lippen und Mega-Brüste hast, dann bist du erfolgreicher.“ Für ihn allerdings ein No-Go, wie er sagt: „Schlauchboote
gehören auf den Bodensee.“

<p class="title">
              „Wie ein neuer Mensch“
            </p><p>„Meine Brust-OP war für mich die beste Entscheidung überhaupt. Ich fühle mich wie ein neuer Mensch, würde es immer wieder machen und kann es jeder Frau, die mit zu großen Brüsten zu kämpfen hat, nur empfehlen. Ich weiß, dass ich den Eingriff niemals bereuen werde. Ich habe aber zwei Freundinnen, die sich die Silikonkissen von D auf C auswechseln lassen. Eine Freundin von mir spricht ganz offen auf ihrem Insta-Kanal darüber, dass sie mit 21 aussah wie eine Botoxtante. Heute, mit 24, sieht sie viel natürlicher aus, hat sich ihre Lippen abbbauen und wieder neu spritzen lassen – viel schöner und natürlicher.“ Maria Maksimovic, Dornbirn, Model</p>

„Wie ein neuer Mensch“


„Meine Brust-OP war für mich die beste Entscheidung überhaupt. Ich fühle mich wie ein neuer Mensch, würde es immer wieder machen und kann es jeder Frau, die mit zu großen Brüsten zu kämpfen hat, nur empfehlen. Ich weiß, dass ich den Eingriff niemals bereuen werde. Ich habe aber zwei Freundinnen, die sich die Silikonkissen von D auf C auswechseln lassen. Eine Freundin von mir spricht ganz offen auf ihrem Insta-Kanal darüber, dass sie mit 21 aussah wie eine Botoxtante. Heute, mit 24, sieht sie viel natürlicher aus, hat sich ihre Lippen abbbauen und wieder neu spritzen lassen – viel schöner und natürlicher.“ Maria Maksimovic, Dornbirn, Model

<p class="title">
              „Medizinische Gründe“
            </p><p>„Meine Nasen-OP hatte medizinische Gründe: Ich litt an einer verkrümmten Nasenscheidewand. Ich wurde also eh operiert – und als man mir angeboten hatte, bei der Gelegenheit gleich noch den Höcker zu entfernen, habe ich Ja gesagt. Mit dem Ergebnis bin ich total zufrieden und würde mich immer wieder so entscheiden!“ Christina Haug, Bregenz, Model</p>

„Medizinische Gründe“


„Meine Nasen-OP hatte medizinische Gründe: Ich litt an einer verkrümmten Nasenscheidewand. Ich wurde also eh operiert – und als man mir angeboten hatte, bei der Gelegenheit gleich noch den Höcker zu entfernen, habe ich Ja gesagt. Mit dem Ergebnis bin ich total zufrieden und würde mich immer wieder so entscheiden!“ Christina Haug, Bregenz, Model

<p class="title">
              „Durch Social Media zwei Lager“
            </p><p>„Wir sehen bei uns an der Klinik die ästhetisch-plastische Chirurgie sehr kritisch. Meine Erfolgsformel lautet: Weniger ist mehr – natürliche Schönheitschirurgie ja, Schönheitswahn nein. Auch durch Social Media wie Instagram und YouTube gibt es zwei Lager: Die sogenannten Z-Promis, die unbedingt auffallen wollen mit völlig unnatürlichen Schönheitsoperationen, und diejenigen, die wieder normal aussehen wollen.“ Prof. Dr. Dr. W. Mang, Bodenseeklinik</p>

„Durch Social Media zwei Lager“


„Wir sehen bei uns an der Klinik die ästhetisch-plastische Chirurgie sehr kritisch. Meine Erfolgsformel lautet: Weniger ist mehr – natürliche Schönheitschirurgie ja, Schönheitswahn nein. Auch durch Social Media wie Instagram und YouTube gibt es zwei Lager: Die sogenannten Z-Promis, die unbedingt auffallen wollen mit völlig unnatürlichen Schönheitsoperationen, und diejenigen, die wieder normal aussehen wollen.“ Prof. Dr. Dr. W. Mang, Bodenseeklinik

Wann & Wo | template