„Wir stehen vor dem Aus!“

Der Brand bei Gstach in Rankweil zerstörte nicht nur ein Lager – sondern auch zwei sich darin befindende Faschingswägen. Die Narrenzunft „Muntliger Bächle Lächler“, die ihren Wagen zum zehnjährigen Jubiläum gerade erst vollständig renoviert hatte, steht nun vor dem Aus.

Die Ursache für das Feuer, das in den frühen Morgenstunden des 3. Oktobers ausgebrochen war, ist noch immer nicht vollständig geklärt. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte an, um den Brand zu löschen. Doch die Halle – und alles, was sich darin befand – wurde ein Raub der Flammen. Glück im Unglück: „Weder Mensch noch Tier kamen durch das Feuer zu Schaden“, zeigt sich Markus Gstach über den einigermaßen glimpflichen Ausgang froh und fügt im Gespräch mit WANN & WO hinzu: „Die Deckung durch die Versicherung läuft gerade. Inwiefern ,Fremdes Gut‘ mitversichert ist, ist aber noch unklar.“

Faschingswägen zerstört

Das „Fremde Gut“ betrifft in diesem Fall die beiden in der Halle geparkten Faschingswägen der Zünfte „Muntliger Bächle Lächler“ und „Narrakarrazücher Altenstadt“. Während Letztere gegenüber WANN & WO mitteilten, vorerst auch ohne Wagen weitermachen zu wollen, trifft die Muntlinger Truppe der Verlust ihres Wagens hart. Die „5. Jahreszeit“ steht kurz vor der Tür, zum zehnjährigen Jubiläum des Wagens wurde dieser während der Coronazeit in zahllosen Stunden renoviert – und dafür die Vereinskasse geleert. „Unsere letzten Euros sind in den Umbau geflossen“, teilt Vereinsobmann Roberto Kollmann mit, „es ist ein großer Schock. Wir stehen vor dem Aus. Auch wenn die Versicherung zahlt, bis zum Fasching geht sich das nicht mehr aus.“ So hofft der Verein auf Unterstützung der Faschingsfans im Ländle, damit der auf Umzügen bekannte und beliebte „Super Mario“-Wagen wieder aufgebaut werden kann. „Für uns wird es nun ganz schwierig“, so Kollmann, aber: „Wir geben nicht auf!“

<p class="caption">Tausende Arbeitsstunden flossen in den Bau der Faschingswägen. Das Feuer zerstörte die harte Arbeit in kurzer Zeit.</p>

Tausende Arbeitsstunden flossen in den Bau der Faschingswägen. Das Feuer zerstörte die harte Arbeit in kurzer Zeit.

<p class="caption">Auch der Wagen der Faschingszunft „Narrakarrazücher Altenstadt“ wurde durch das Feuer zerstört.</p>

Auch der Wagen der Faschingszunft „Narrakarrazücher Altenstadt“ wurde durch das Feuer zerstört.

<p class="caption">Ein Highlight auf jedem Umzug: der Faschingswagen im „Super Mario“-Look. Nach dem Feuer ist nur noch das Gerippe übrig.  </p>

Ein Highlight auf jedem Umzug: der Faschingswagen im „Super Mario“-Look. Nach dem Feuer ist nur noch das Gerippe übrig.  

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              „Vereinskasse geleert“
            </p><p>„Wir haben die Coronazeit genutzt, um unseren Wagen zu renovieren und haben dafür die Vereinskasse geleert. Dann kam das Feuer, nun stehen wir vor dem Aus. Wir lieben den Vorarlberger Faschingsbrauch und hoffen, die Kinder auch in Zukunft mit unserem ,Super Mario‘-Wagen wieder begeistern zu können!“ Wolfgang Maier, Wagenbauer Muntliger ­Bächle Lächler</p>

„Vereinskasse geleert“


„Wir haben die Coronazeit genutzt, um unseren Wagen zu renovieren und haben dafür die Vereinskasse geleert. Dann kam das Feuer, nun stehen wir vor dem Aus. Wir lieben den Vorarlberger Faschingsbrauch und hoffen, die Kinder auch in Zukunft mit unserem ,Super Mario‘-Wagen wieder begeistern zu können!“
Wolfgang Maier, Wagenbauer Muntliger ­Bächle Lächler

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              „Ein großer Schock!“
            </p><p>„Als ich vom Brand und den zerstörten Wägen erfuhr, war das ein großer Schock! Wir machen aber auf jeden Fall weiter, wenn auch vorerst ohne Wagen. Wir planen aber bereits einen Event, um Geld für den Neubau zu lukrieren.“ Andreas Frick, Narrakarrazücher Altenstadt</p>

„Ein großer Schock!“


„Als ich vom Brand und den zerstörten Wägen erfuhr, war das ein großer Schock! Wir machen aber auf jeden Fall weiter, wenn auch vorerst ohne Wagen. Wir planen aber bereits einen Event, um Geld für den Neubau zu lukrieren.“
Andreas Frick, Narrakarrazücher Altenstadt

rettet den Fasching


Die „Muntliger Bächle Lächler“ und die dazugehörigen „Rankler Spitzbuaba“ bitten um Unterstützung: Ob ­Geldspende, Schweißarbeiten, ­Anhänger oder Montagehalle – jede Hilfe ist willkommen!


Kontakt Muntliger Bächle Lächler:
Wolfgang Maier

0680/3173956

Wolfgang.Maier2@gmx.at

Facebook: Muntliger Bächle Lächler

Spendenkonto:
AT29 3742 2000 0717 7611

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