Wieviel Photovoltaik ­verträgt ein Gebäude?

In der fünften Ausgabe der Reihe „Auf dem Weg. Im Dialog zur Klimaneutralität“ am 24. November geht es um Photo­voltaik: Um die ­Klimakrise zu ­bewältigen, benötigen wir ­Energie aus erneuerbaren Quellen in gewaltigem Ausmaß. Auf dem Podium: Hans ­Punzenberger (AEEV) und Architekt Matthias Hein.

Photovoltaik-Module werden mittler­weile in so großen Mengen produziert, dass die Produktion von elektrischer Sonnenenergie billiger ist als jede andere Form der Stromgewinnung: Kein Braunkohle-Kraftwerk, kein Atom-, kein Gas- und kein Wasserkraftwerk kann preislich mit PV-Anlagen im großen Stil mithalten. „Der Einsatz von erneuerbaren Energien ist nicht nur dringend geboten, um den Klimawandel zu stoppen; er bringt inzwischen auch finanzielle Vorteile mit sich (das gilt im Übrigen auch für Windkraftanlagen im Flachland). Und wir brauchen Unmengen dieser Energien, wenn nicht nur die heutige Stromversorgung zu 100 Prozent erneuerbar sein soll, sondern auch E-Fahrzeuge und Wärme­pumpen damit betrieben werden sollen“, sagt KlimaVOR!-Obmann Christof Drexel in WANN & WO.

Spannende Fragen

Am besten wäre es also, jedes Gebäude mit PV zu belegen. Nicht nur das südorientierte Dach, auch von Osten und Westen kommt ausreichend Strahlung, um die Anlage wirtschaftlich zu betreiben. Selbst Fassaden bieten viel Potenzial. Doch wie sehr verändern wir damit unser Landschaftsbild? Passt PV auf jedes Gebäude, in jede Region? Und welche Möglichkeiten hat ein Architekt, die (große) PV-Anlage formal sauber unterzubringen? Brauchen wir dafür Regeln und wenn ja, welche? Und welche alternativen Installationsmöglichkeiten gibt es?

Tickets zu gewinnen

W&W verlost 5×2 Tickets für den Abend. Wer mitspielen möchte, füllt bis kommenden Mittwoch das Formular auf info.wannundwo.at/gewinnspiel mit Betreff „Klima“ aus.  HK

<p>„Photovoltaik ist ­ein Mittel zum Zweck, so wie haustechnische Anlagen generell.“</p><p/><p>Matthias Hein, Architekt</p>

„Photovoltaik ist ­ein Mittel zum Zweck, so wie haustechnische Anlagen generell.“

Matthias Hein,
Architekt

<p>„Jedes Gebäude ist als Kraftwerk zu ver­stehen und ausschließlich mit ökologisch ­verträglichen Materialien zu ­errichten.“</p><p/><p>Hans Punzenberger, ARGE Erneuerbare Energie Vorarlberg</p>

„Jedes Gebäude ist als Kraftwerk zu ver­stehen und ausschließlich mit ökologisch ­verträglichen Materialien zu ­errichten.“

Hans Punzenberger,
ARGE Erneuerbare Energie Vorarlberg

Infos


Auf dem Weg.
Im Dialog zur ­Klimaneutralität.
„Wieviel Photovoltaik verträgt ein Gebäude?“

WANN: Mi., 24. November, 19 Uhr

WO: inatura, Jahngasse 9, Dornbirn

Auf dem Podium:

Matthias Hein, Architekt und
Hans Punzenberger,
ARGE Erneuerbare Energie Vorarlberg

Moderation: Christof Drexel, KlimaVOR!

Eintritt: 5 Euro
Anmeldung unter:

Tel.: +43 676 83306 4770

Mail: naturschau@inatura.at

www.klimavor.at

Die Dialogreihe im Podcast

Wer bei den Themen­abenden nicht dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Dialoge als kostenlose Podcasts nachzuholen. Die Diskussionen gibt es auf www.klimavor.at/aktuelles/podcast-zu-unserer-dialogreihe zum Nachhören.

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