„Die Preise sind eine Frechheit“


              „Eigentum undenkbar“
            „Eigentum ist für junge Erwachsene gut vorstellbar, aber kaum zu leisten. Jungen Leuten, vor allem Berufseinsteigern, ist es aufgrund des hohen Eigenkapitals und den enorm hohen Kaufpreisen fast unmöglich sich eine Wohnung, geschweige denn ein Haus, zu kaufen. Und daher sinken die eigenen Vorstellungen mit den steigenden Preisen immer mehr.“ Jovana Djokic, 23, Fußach

„Eigentum undenkbar“


„Eigentum ist für junge Erwachsene gut vorstellbar, aber kaum zu leisten. Jungen Leuten, vor allem Berufseinsteigern, ist es aufgrund des hohen Eigenkapitals und den enorm hohen Kaufpreisen fast unmöglich sich eine Wohnung, geschweige denn ein Haus, zu kaufen. Und daher sinken die eigenen Vorstellungen mit den steigenden Preisen immer mehr.“ Jovana Djokic, 23, Fußach

Das Ländle ist ein teures Pflaster – sowohl was Miete als auch ­Eigentum anbelangt. In WANN & WO sprechen junge Vorarlberger über ihren Wunsch nach eigenen vier Wänden – und warum dieser in weite Ferne gerückt ist.

Die durchschnittliche Haushaltsgröße in Vorarlberg liegt laut Statistik Austria bei 2,3 Personen. Alleine zu wohnen, ist beinahe unmöglich geworden. Mit Mietpreisen von aktuell rund 12 Euro und mehr pro Quadratmeter, rangiert das Ländle nach Wien auf Platz zwei der teuersten Bundesländer Österreichs. Für eine Wohnung mit rund 60 Quadratmetern muss man schnell mit rund 720 Euro Kaltmiete rechnen.

Rechnung geht
sich nicht auf

Viele junge Menschen starten in ihren Zwanzigern erst in die Berufswelt, das Einstiegsgehalt ist vorerst gering. Die Rechnung ist einfach: Das durchschnittliche Gehalt bei jungen Leuten liegt bei ungefähr 1400 Euro netto. Abzüglich Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Handyrechnung, Internet und Lebensmitteln bleibt unter dem Strich nicht mehr viel übrig. Und die Lebensqualität hält sich in Grenzen. Und hier sprechen wir nur von Miete – von einem Immobilienkauf ganz zu Schweigen.

Schritt ins ­Erwachsenenleben

Auch wenn sich viele junge Leute wünschen, von daheim ausziehen zu können, sind sie aufgrund der finanziellen Sitiuation dazu nicht im Stande. Dabei ist der Auszug aus „Hotel Mama“ ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit, ins Erwachsensein. Und das sollte auch jedem möglich sein. Und zwar ohne auf einen Partner oder eine gute Freundin/einen guten Freund oder Mietzuschüsse angewiesen zu sein.

Den jungen Vorarlbergern reicht es

Fest steht: Den jungen Vorarlbergern reicht es, wie sie in WANN & WO klarstellen. Sie sind verzweifelt. Wie sollen sie den Sprung in die Selbstständigkeit schaffen bei den ständig steigenden Lebens- und Mietkosten bei gleich bleibendem Gehalt? Die kalte Progression lässt grüßen. Eine Veränderung muss her 

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              „Kann mir einen Auszug nicht leisten“
            </p><p>„Ich würde sehr gerne ausziehen, nur ist dies aufgrund der außerordentlich hohen Mietpreise für jemanden, der noch in der Ausbildung steckt, fast unmöglich. Vielleicht würde es funktionieren, wenn man aber am Ende des Monats sich noch ein wenig ansparen möchte, dann ist der Weg in eine eigene Wohnung dennoch nicht sinnvoll.“ Sandra Kielwein, 23, Feldkirch</p>

„Kann mir einen Auszug nicht leisten“


„Ich würde sehr gerne ausziehen, nur ist dies aufgrund der außerordentlich hohen Mietpreise für jemanden, der noch in der Ausbildung steckt, fast unmöglich. Vielleicht würde es funktionieren, wenn man aber am Ende des Monats sich noch ein wenig ansparen möchte, dann ist der Weg in eine eigene Wohnung dennoch nicht sinnvoll.“ Sandra Kielwein, 23, Feldkirch

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              „Eine eigene Wohnung ist unmöglich”
            </p><p>„Für einen Schüler oder Studenten über 18 ist es in Vorarlberg quasi unmöglich, eine eigene Wohnung zu haben. Die Preise sind eine Frechheit und nur gewinnorientiert.“ Martin Jungwirth, 22, Feldkirch</p>

„Eine eigene Wohnung ist unmöglich”


„Für einen Schüler oder Studenten über 18 ist es in Vorarlberg quasi unmöglich, eine eigene Wohnung zu haben. Die Preise sind eine Frechheit und nur gewinnorientiert.“
Martin Jungwirth, 22, Feldkirch

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              „Muss mir einen Nebenjob suchen“
            </p><p>„Ich bin 2018 in eine eigene Wohnung gezogen. Daraus hat sich eine WG gegründet, wodurch jeder von uns geringere Mietkosten hat. Für mich war der Auszug ein großer Schritt in die Eigenständigkeit. Damals habe ich Vollzeit gearbeitet und somit war die Miete auch kein Problem. Momentan mache ich wieder eine Ausbildung und nur durch die Zuschüsse von Familien­beihilfe ist es mir nicht möglich, die Wohnung zu bezahlen. Somit muss ich mir einen Nebenjob suchen um in ­meiner Wohnung zu bleiben und ­meine Ausbildung abzuschließen.“Hannah Greber, 23, Rankweil</p>

„Muss mir einen Nebenjob suchen“


„Ich bin 2018 in eine eigene Wohnung gezogen. Daraus hat sich eine WG gegründet, wodurch jeder von uns geringere Mietkosten hat. Für mich war der Auszug ein großer Schritt in die Eigenständigkeit. Damals habe ich Vollzeit gearbeitet und somit war die Miete auch kein Problem. Momentan mache ich wieder eine Ausbildung und nur durch die Zuschüsse von Familien­beihilfe ist es mir nicht möglich, die Wohnung zu bezahlen. Somit muss ich mir einen Nebenjob suchen um in ­meiner Wohnung zu bleiben und ­meine Ausbildung abzuschließen.“
Hannah Greber, 23, Rankweil

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