„Es macht mich so richtig lebendig“

Melanies Tagesrhythmus als Mutter ist anders, deswegen ist sie immer auf der Suche nach weiblicher Verstärkung zum Biken.  Fotos: handout/Bianchi

Melanies Tagesrhythmus als Mutter ist anders, deswegen ist sie immer auf der Suche nach weiblicher Verstärkung zum Biken.  Fotos: handout/Bianchi

Ob bei Regen, Schnee oder Sonnenschein – Melanie ist am glücklichsten, wenn sie am Mountainbiken ist.

Melanie begeistert ihre Community mit ihren MTB-Beiträgen. Sie legt Wert darauf, die Leute auch außerhalb von Social-Media zusammenzubringen, deswegen veranstaltet sie monatliche „Ride Outs“. Dort ist jeder willkommen, ganz gleich ob jung oder alt, Anfänger oder Fortgeschrittener.

Es sind nie genug Trails da


„Als waschechte Vorarlbergerin bedeuten die Berge für mich ein aktives Leben. Von klein auf habe ich das Ländle, besonders das Brandnertal, lieben gelernt und konnte es auch nicht für meinen Mann, der aus Rimini stammt, verlassen. Es ist ein solches Privileg, derartige Trails und einen Bikepark direkt vor der Haustüre zu haben! Für mich ist das Mountainbiken der tollste Ausgleich überhaupt. Es macht mich so richtig lebendig“, erzählt Melanie. Deshalb möchte sie auch mehr Menschen dazu motivieren, gemeinsam in Gruppen zu fahren. Die eingangs erwähnten „Ride Outs“ will sie nun auch in anderen Bundesländern veranstalten. Und weil Vorarlberg ihr ganz besonders am Herzen liegt, möchte sie sich gleich im neuen Jahr für einen Pumptrack im Oberland ­einsetzen.

<p class="caption">Melanie in Italien auf dem Weg zu einem MTB-Finallauf in Ligure.</p>

Melanie in Italien auf dem Weg zu einem
MTB-Finallauf in Ligure.

„Jeder hat seinen Platz auf dem Trail verdient! Be nice to each other!“ Melanie, 30 Jahre, aus Bürs

zur person


Melanie Bianchi
aus Bürs, 30 Jahre alt
Sekretärin LKH Bludenz, derzeit in Babypause
Mama von zwei Jungs
Follower auf Instagram: 22,4 Tsd.
@melaniebianchi_













Das ,,Instagram-Lebens“

In meinem Freundeskreis wurde viel über Instagram geredet. Aus reiner Neugier legte ich einen Account an und begann damit Fotos, später auch Videos, von meinen Bikeabenteuern hochzuladen. Zu meiner Überraschung hat mein Content viel Anklang gefunden. Ich bin mega happy, wenn mich Nachrichten erreichen, dass ich sie zum Biken motiviert habe oder einfach mit meiner Freude bewegt habe.

Zu mir als Influencerin

Darf ich mich denn schon als Influencerin bezeichnen? Ich weiß gar nicht, ob ich die Kriterien dazu erfülle. Die MTB-Szene auf Instagram ist doch sehr „Gravity Magazin“-geprägt, was ich überhaupt nicht bin. Ich zeige, was man alles mit dem MTB neben zwei Kiddies erleben kann.

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