Hoffentlich bald bei den Profis

Der 19-jährige Skifahrer Max Hitzig aus St. Gallenkirch zeigt auf seinem Instagram-Account, was man alles im Schnee machen kann.

Eine steile Piste, die Umgebung wie von einem weißen Schleier ­überzogen und der kalte Wind im Nacken. Dieses Bild hat Max fast täglich vor seinen Augen, wenn er kurz vor der Abfahrt ist. Schon 17 Jahre lang macht der ­Montafoner die Berge Vorarlbergs unsicher. Er war gerade mal zwei Jahre alt, als seine Eltern ihm das Skifahren beigebracht haben. Seit dem sind Max und seine Skier ein Herz und ene Seele.

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Seine Inspiration für die ­In­­­­­­­stagram-­­­­­­­­­­ Videos, die soge­­nannten Reels, holt sich der 19-Jährige auf den schneebedeckten Hügeln. Man findet Clips, in denen Max gerade eine Strecke mit rasanter Geschwindigtkeit runtersaust, einen ­Backflip mit den Skiern macht oder einfach nur die Aussicht auf dem Gipfel bei einer kurzen Pause genießt. „Ich filme die Sachen, die mir gut gefallen. Am Abend wird dann aussortiert, was ich für Social-Media benutzen kann“, erläutert er. Max ist auch auf TikTok zu finden, er bevorzugt aber Instagram.

Große Zukunftspläne

Bezüglich des Skifahrens hat der Montafoner definitiv Vorbilder: Etwa Freeskier Sammy Carlson oder Markus Eder, der 2014 an den Olympischen Winterspielen teilgenommen hat. Zukünftig möchte auch Max seine Karriere vorantreiben und sich als Profiskifahrer durchboxen, um sich so ein Standbein zu schaffen. Einen Tipp hat er zum Schluss noch auf Lager: „Investiere deine Zeit in Aufgaben, die dir extrem Spaß machen und verschwende sie nicht. Dafür ist sie viel zu wertvoll.“

<p class="caption">Die Berge sind für Max Hitzig wie ein zweites Zuhause. Fotos: handout/MaxHitzigi</p>

Die Berge sind für Max Hitzig wie ein zweites Zuhause. Fotos: handout/MaxHitzigi

<p class="caption">Timelapse eines Backflips.</p>

Timelapse eines Backflips.

zur person

Max Hitzig
aus St. Gallenkirch
19 Jahre alt, Skier
Follower auf Instagram: 10,6 Tsd.
@maxhitzig

Zu mir als Influencer

Mir ist klar geworden, dass ich beim Skifahren auf dem richtigen Weg bin. Daher habe ich beschlos­­­­sen, meine Reichweite im Internet aufzubauen, da es sehr hilfreich für meine Karriere sein kann. Aber Social Media ist extrem zeitaufwendig. Im Winter bin ich am Tag schnell mal zwei Stunden damit beschäftigt.