Aus der Geschichte: Schon die Baukünstler mischten die Branche auf

Das Projekt „Gewo im Brand“ steht in guter Tradition: Denn selbst im Land des „Schaffa, schaffa, Hüsle boua“ gab es schon früh Gegenentwürfe zum konventionellen Wohnungsbau. Besonders in den 1960er Jahren erschufen die sogenannten Baukünstler, Abgänger der Hochschulen in Wien und Graz, Wohnhäuser, die einem sozialen, erschwinglichen und nach-haltigen Leitbild folgten – und somit eine Opposition zum bisherigen Bauwesen bildeten. Ein Beispiel ist die Wohnanlage in Göfis Senden, bei der Baukünstler Rudolf Wäger das verglaste Treppenhaus ins Freie auslagerte (siehe Foto). Foto: kapi