Stimmen – Tattoofans äußern sich zur aktuellen Situation


              „Ich vertrage den Farbton ,Rot‘ nicht“
            Melanie, 31, Dornbirn: „Mein Körper ist zu 30 bis 40 Prozent mit Tattoos bedeckt und ich steche mir auch selbst privat Tattoos. Da meine Haut auf den Farbton ,Rot‘ mit Blasen reagiert, habe ich generell keine Motive in Farbe, sondern nur welche in Schwarz. Die neue EU-Verordnung betrifft mich deshalb auch nicht wirklich. Für all jene, die mit Farbe tätowieren, ist die Situation aber sicherlich bedenklich. Ich selbst habe auch schon gehört, dass die Inhaltsstoffe der Farben nicht gut für den Körper sein sollen. Ich kenne viele, die bereits vor dem Verbot in die Schweiz gefahren sind, um sich tätowieren zu lassen. Das werden jetzt vermutlich noch mehr Vorarlberger so machen.“

„Ich vertrage den Farbton ,Rot‘ nicht“

Melanie, 31, Dornbirn: „Mein Körper ist zu 30 bis 40 Prozent mit Tattoos bedeckt und ich steche mir auch selbst privat Tattoos. Da meine Haut auf den Farbton ,Rot‘ mit Blasen reagiert, habe ich generell keine Motive in Farbe, sondern nur welche in Schwarz. Die neue EU-Verordnung betrifft mich deshalb auch nicht wirklich. Für all jene, die mit Farbe tätowieren, ist die Situation aber sicherlich bedenklich. Ich selbst habe auch schon gehört, dass die Inhaltsstoffe der Farben nicht gut für den Körper sein sollen. Ich kenne viele, die bereits vor dem Verbot in die Schweiz gefahren sind, um sich tätowieren zu lassen. Das werden jetzt vermutlich noch mehr Vorarlberger so machen.“

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              „Ein bedrohliches Szenario für Studios“
            </p><p>Elena, 16, Götzis: „Aktuell habe ich noch keine Tätowierung, jedoch erhalte ich mein erstes Tattoo in zwei Monaten. Ich kenne mich nicht allzu gut aus, was die Inhaltsstoffe der Tätowierfarben betrifft. Wenn diese allerdings tatsächlich gesundheitsschädlich sind, dann finde ich es durchaus gut, dass sie nun von der EU verboten worden sind. Sicherlich werden jetzt viele über die Grenze in die Schweiz fahren, um sich dort tätowieren zu lassen. Für die Existenz der Vorarlberger Tätowierer ist dieses Szenario allerdings sehr bedrohlich. Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Tätowierer möglicherweise auch weiterhin mit den verbotenen Substanzen tätowieren wird.“</p>

„Ein bedrohliches Szenario für Studios“

Elena, 16, Götzis: „Aktuell habe ich noch keine Tätowierung, jedoch erhalte ich mein erstes Tattoo in zwei Monaten. Ich kenne mich nicht allzu gut aus, was die Inhaltsstoffe der Tätowierfarben betrifft. Wenn diese allerdings tatsächlich gesundheitsschädlich sind, dann finde ich es durchaus gut, dass sie nun von der EU verboten worden sind. Sicherlich werden jetzt viele über die Grenze in die Schweiz fahren, um sich dort tätowieren zu lassen. Für die Existenz der Vorarlberger Tätowierer ist dieses Szenario allerdings sehr bedrohlich. Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Tätowierer möglicherweise auch weiterhin mit den verbotenen Substanzen tätowieren wird.“

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              „Viele fahren jetzt wohl in die Schweiz“
            </p><p>Laura, 20, Götzis: „Aktuell habe ich drei Tattoos: Eine Rose am Fuß, das Geburtsdatum meiner Schwester am Unterarm und ein Anime am Oberarm. Es sind aber auch noch weitere Tattoos in Planung, beispielsweise hätte ich gern ein Herz hinter meinem Ohr. Ich finde Tattoos mit Farbe sehr schön, daher möchte ich irgendwann auch gerne selbst eines. Ich habe bislang nicht gewusst, dass es das Verbot gibt. Da Vorarlberg an die Schweiz grenzt, werden viele jetzt wahrscheinlich rüberfahren, um sich dort tätowieren zu lassen. Mein erstes Tattoo habe ich mir ebenfalls in der Schweiz stechen lassen, da mein Cousin dort lebt und mir eines zum 18. Geburtstag geschenkt hat. “</p>

„Viele fahren jetzt wohl in die Schweiz“

Laura, 20, Götzis: „Aktuell habe ich drei Tattoos: Eine Rose am Fuß, das Geburtsdatum meiner Schwester am Unterarm und ein Anime am Oberarm. Es sind aber auch noch weitere Tattoos in Planung, beispielsweise hätte ich gern ein Herz hinter meinem Ohr. Ich finde Tattoos mit Farbe sehr schön, daher möchte ich irgendwann auch gerne selbst eines. Ich habe bislang nicht gewusst, dass es das Verbot gibt. Da Vorarlberg an die Schweiz grenzt, werden viele jetzt wahrscheinlich rüberfahren, um sich dort tätowieren zu lassen. Mein erstes Tattoo habe ich mir ebenfalls in der Schweiz stechen lassen, da mein Cousin dort lebt und mir eines zum 18. Geburtstag geschenkt hat. “

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              „Verbot bei Gefahr für Gesundheit okay“
            </p><p>Sebastian, 30, Dornbirn „Jeder, der sich tätowieren möchte, soll das tun. Ich bin selbst auch tätowiert. Genau kenne ich mich mit dem Thema nicht aus. Wenn die Farben für die Gesundheit aber tatsächlich eine Gefährdung darstellen, finde ich es schon okay, dass man sie verbietet. Eigenartig ist es allerdings, dass die Farben ja schon lange verwendet werden und es eigentlich keine bekannten Fälle bezüglich Unverträglichkeiten gibt. Für die Tätowierer bei uns im Ländle ist die Situation natürlich beunruhigend. Ob sie weiterhin mit den verbotenen Substanzen tätowieren, wird vom Tätowierer abhängen. Ich denke, dass die meisten allerdings lieber legal arbeiten, als illegal.“</p>

„Verbot bei Gefahr
für Gesundheit okay“

Sebastian, 30, Dornbirn „Jeder, der sich tätowieren möchte, soll das tun. Ich bin selbst auch tätowiert. Genau kenne ich mich mit dem Thema nicht aus. Wenn die Farben für die Gesundheit aber tatsächlich eine Gefährdung darstellen, finde ich es schon okay, dass man sie verbietet. Eigenartig ist es allerdings, dass die Farben ja schon lange verwendet werden und es eigentlich keine bekannten Fälle bezüglich Unverträglichkeiten gibt. Für die Tätowierer bei uns im Ländle ist die Situation natürlich beunruhigend. Ob sie weiterhin mit den verbotenen Substanzen tätowieren, wird vom Tätowierer abhängen. Ich denke, dass die meisten allerdings lieber legal arbeiten, als illegal.“