„No pain, no gain“

Die Bregenzerwälderin Victoria Olivier stand bereits im Alter von zwei Jahren das erste Mal auf Skiern. Seit der heurigen Saison ist sie nun auch Teil des Österreichischen Skiverbands (ÖSV). Das Nachwuchstalent aus dem Ländle durfte sich in der Vergangenheit bereits über einige Top-Platzierungen freuen, unter anderem ist sie frisch gebackene österreichische Junioren- Meisterin im Riesentorlauf. Zwei FIS-Rennen im letzten Jahr durfte sie ebenfalls für sich entscheiden, und das als Jahrgangsjüngste. Vergangenes Wochenende konnte sie sich zudem bei den Europacup-Riesentorläufen in Frankreich den 15. und 16. Rang sichern.

Von nichts kommt nichts

„Momentan stehe ich sicher sechs Tage die Woche auf Skiern, entweder bei Rennen oder bei den Trainings“, verrät die Athletin. Ein straffer Zeitplan, ganz getreu dem Motto: „No pain, no gain“. Da Trainings- und Austragungsort der Rennen ständig wechseln, durfte die 17-Jährige schon in Länder wie Spanien, Italien, Argentinien oder gar Kanada reisen. Die Vorarlbergerin fährt aktuell alle Disziplinen, konzentriert sich allerdings mehr auf Slalom und Riesentorlauf. „Wenn die Technik passt, kommt der Speed von ganz alleine“, verrät Victoria.

Plan B

Selbst wenn die aufstrebende Sportlerin natürlich ihre Leidenschaft zum Beruf machen möchte, weiß sie: „Es benötigt viel Einsatz und bringt auch Schwierigkeiten mit sich dieses Ziel zu erreichen, aber ich werde alles dafür geben. Gleichzeitig finde ich es allerdings auch sehr wichtig, einen Plan B bereit zu haben.“ Dieser wäre in Victorias Fall ein Medizinstudium.