„Matura ist Matura!“

Am Mittwoch demonstrierten in der Bregenzer Innenstadt rund 50 SchülerInnen gegen die Pläne für die mündlichen Matura 2022. Foto: Steurer

Am Mittwoch demonstrierten in der Bregenzer Innenstadt rund 50 SchülerInnen gegen die Pläne für die mündlichen Matura 2022. Foto: Steurer

Die mündliche ­Matura 2022 ist ein breit ­diskutiertes Thema. WANN & WO hat sich bei ­Universitäten und Hochschulen nach deren Meinung erkundigt.

Ist ein Maturazeugnis ohne mündliche Prüfung eine „Matura zweiter Klasse“? Diese Frage stellt sich wohl einigen MaturantInnen aus dem Ländle. Aktuell findet die mündliche Matura 2022 (noch) verpflichtend für alle statt. MaturantInnen und SchülervertreterInnen aus ganz Österreich fordern allerdings von Bildungsminister Polaschek eine freiwillige mündliche Prüfung, so wie dies auch 2020 und 2021 der Fall war. Zahlreiche SchülerInnen aus dem ganzen Land gingen daher in den vergangenen zwei Wochen auf die Straße, um an Maturastreiks teilzunehmen.

Stimmen

Auf Anfrage von WANN & WO gaben die Universitäten Innsbruck, Wien und Liechtenstein sowie die FHV und PH Vorarlberg ihre Statements zur aktuellen Thematik ab. Seitens der Universitäten und der Hochschulen ist man sich einig: Im Falle einer freiwilligen mündlichen Matura wird kein Unterschied in der Bewertung zwischen AbsolventInnen mit und ohne mündlicher Matura gemacht. In den vergangenen beiden Jahren wurde dies gleichermaßen gehandhabt.