Stimmen – Junge zu Rausch und Risiken


              „Bin mir möglichen Gefahren bewusst“
            Jan Keijnemans, 20, Feldkirch: „Das Thema ,Rausch‘ ist etwas, mit dem ich mich in meinem Umfeld nicht oft beschäftige bzw. beschäftigen muss. Persönlich gehe ich damit sehr gelassen um. Ich würde nicht sagen, dass man durch Rauschzustände unbedingt risikofreudiger wird, sondern eher etwas lustiger. Den Gefahren, die dadurch aber doch eventuell auftreten, bin ich mir aber bewusst. Ich mache mir da aber eigentlich keinen Kopf, da bei mir noch nie etwas vorgefallen ist. Ich lasse es aber auch erst gar nicht dazu kommen. Natürlich hat man das eine oder andere Mal ein Bier zu viel, aber schlimme Erfahrungen habe ich bis jetzt noch nie gemacht – außer, dass mir mal übel wurde. Auch von anderen habe ich diesbezüglich noch nichts mitbekommen.“

„Bin mir möglichen Gefahren bewusst“

Jan Keijnemans, 20, Feldkirch: „Das Thema ,Rausch‘ ist etwas, mit dem ich mich in meinem Umfeld nicht oft beschäftige bzw. beschäftigen muss. Persönlich gehe ich damit sehr gelassen um. Ich würde nicht sagen, dass man durch Rauschzustände unbedingt risikofreudiger wird, sondern eher etwas lustiger. Den Gefahren, die dadurch aber doch eventuell auftreten, bin ich mir aber bewusst. Ich mache mir da aber eigentlich keinen Kopf, da bei mir noch nie etwas vorgefallen ist. Ich lasse es aber auch erst gar nicht dazu kommen. Natürlich hat man das eine oder andere Mal ein Bier zu viel, aber schlimme Erfahrungen habe ich bis jetzt noch nie gemacht – außer, dass mir mal übel wurde. Auch von anderen habe ich diesbezüglich noch nichts mitbekommen.“

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              „Im Rausch macht man Dinge, die man sonst nicht tun würde“
            </p><p>Jonas Weber, 19, Kriessern (CH): „Rauschmittel sind unter jugendlichen Personen sehr beliebt, egal ob in der Schweiz oder Österreich. Es gibt auch selten einen Abend unter Kollegen, an dem niemand etwas konsumiert. Mich persönlich stört das aber nicht, da man die Entscheidung zum Konsum in der Regel ja selbst fällt. Schaut man zu tief ins Glas, kann es aber durchaus auch passieren, dass man Dinge tut, die man für gewöhnlich nicht machen würde. Ich bin mir auch den Risiken bewusst. Ich denke, man sollte es sich im Vorfeld gut überlegt haben, ob man sich physisch und auch mental fit fühlt. Selbst trinke keinen Alkohol und nehme auch sonst keine Rauschmittel, jedoch erlebe ich immer wieder einmal einen verantwortungslosen Konsum meiner Kollegen.“</p>

„Im Rausch macht man Dinge, die man sonst nicht tun würde“

Jonas Weber, 19, Kriessern (CH): „Rauschmittel sind unter jugendlichen Personen sehr beliebt, egal ob in der Schweiz oder Österreich. Es gibt auch selten einen Abend unter Kollegen, an dem niemand etwas konsumiert. Mich persönlich stört das aber nicht, da man die Entscheidung zum Konsum in der Regel ja selbst fällt. Schaut man zu tief ins Glas, kann es aber durchaus auch passieren, dass man Dinge tut, die man für gewöhnlich nicht machen würde. Ich bin mir auch den Risiken bewusst. Ich denke, man sollte es sich im Vorfeld gut überlegt haben, ob man sich physisch und auch mental fit fühlt. Selbst trinke keinen Alkohol und nehme auch sonst keine Rauschmittel, jedoch erlebe ich immer wieder einmal einen verantwortungslosen Konsum meiner Kollegen.“

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              „Junge unterschätzen Gefahrenpotenzial“
            </p><p>Laura Pfefferkorn, 19, ­Tschagguns: „Ich habe die ­Erfahrung gemacht, dass in meinem persönlichen Umfeld ein Rausch bei den Jugendlichen oftmals als etwas Bewundernswertes und Cooles angesehen wird. Junge Menschen, die keinen oder wenig Alkohol trinken, werden als schwach bezeichnet oder sogar ausgegrenzt. Ich selbst trinke nur sehr wenig Alkohol und muss mich dafür oft rechtfertigen. Ein einfaches ,Nein, ich möchte nichts trinken‘ reicht als Begründung meistens nicht aus. Ich bin mir durchaus der möglichen Gefahren bewusst: Neben einem schlechtem Auftreten, Film­rissen und Handlungen, die man im ­Nachhinein ­möglicherweise bereut, kann Alkohol auch ­zahlreiche gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Abgesehen von Übelkeit und Kopfschmerzen kann Alkohol unter anderem Herz, Hirn und die Atmung beeinträchtigen und auch im jungen Alter ­gesundheitliche Schäden verursachen. Diese Gefahren werden meiner ­Meinung nach doch von vielen Jugendlichen ­unterschätzt.“</p>

„Junge unterschätzen Gefahrenpotenzial“

Laura Pfefferkorn, 19, ­Tschagguns: „Ich habe die ­Erfahrung gemacht, dass in meinem persönlichen Umfeld ein Rausch bei den Jugendlichen oftmals als etwas Bewundernswertes und Cooles angesehen wird. Junge Menschen, die keinen oder wenig Alkohol trinken, werden als schwach bezeichnet oder sogar ausgegrenzt. Ich selbst trinke nur sehr wenig Alkohol und muss mich dafür oft rechtfertigen. Ein einfaches ,Nein, ich möchte nichts trinken‘ reicht als Begründung meistens nicht aus. Ich bin mir durchaus der möglichen Gefahren bewusst: Neben einem schlechtem Auftreten, Film­rissen und Handlungen, die man im ­Nachhinein ­möglicherweise bereut, kann Alkohol auch ­zahlreiche gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Abgesehen von Übelkeit und Kopfschmerzen kann Alkohol unter anderem Herz, Hirn und die Atmung beeinträchtigen und auch im jungen Alter ­gesundheitliche Schäden verursachen. Diese Gefahren werden meiner ­Meinung nach doch von vielen Jugendlichen ­unterschätzt.“

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              „Werde berauscht risikofreudiger
            </p><p>Samuel Neßler, 21, Sonntag „In meinem Umfeld ist Rausch nur bedingt ein Thema. ­Persönlich versuche ich, möglichst ­kontrolliert damit ­umzugehen. Gerade eben auch, weil ich mir möglicher Gefahren durchaus bewusst bin. Die ­Risikobereitschaft nimmt bei mir in berauschtem Zustand in gewisser Hinsicht auch zu. Jedoch schaffe ich es trotzdem immer, die Risiken abzuwiegen und mache nur selten etwas Unüberlegtes. Schlechte Erfahrungen habe ich bislang auch noch keine gemacht.“</p>

„Werde berauscht risikofreudiger

Samuel Neßler, 21, Sonntag „In meinem Umfeld ist Rausch nur bedingt ein Thema. ­Persönlich versuche ich, möglichst ­kontrolliert damit ­umzugehen. Gerade eben auch, weil ich mir möglicher Gefahren durchaus bewusst bin. Die ­Risikobereitschaft nimmt bei mir in berauschtem Zustand in gewisser Hinsicht auch zu. Jedoch schaffe ich es trotzdem immer, die Risiken abzuwiegen und mache nur selten etwas Unüberlegtes. Schlechte Erfahrungen habe ich bislang auch noch keine gemacht.“