Statements – zur schriftlichen Matura 2022

Lukas Gort (17), BORG Bludenz:„Mir persönlich ist es schwer gefallen, den Großteil des Schulstoffes der letzten zwei Jahre mit wenig Präsenzunterricht zu erlernen. Daher fühle ich mich nicht ­genügend auf die Matura vorbereitet. Da das Können und Gelernte auch von Schule zu Schule unterschiedlich ist, ist es wichtig, den Leistungsstand der jeweiligen Schulen zu berücksichtigen, um eine faire Matura zu garantieren.“

Lukas Gort (17), BORG Bludenz:
„Mir persönlich ist es schwer gefallen, den Großteil des Schulstoffes der letzten zwei Jahre mit wenig Präsenzunterricht zu erlernen. Daher fühle ich mich nicht ­genügend auf die Matura vorbereitet. Da das Können und Gelernte auch von Schule zu Schule unterschiedlich ist, ist es wichtig, den Leistungsstand der jeweiligen Schulen zu berücksichtigen, um eine faire Matura zu garantieren.“

<p>Karoline Stiedler (20) HTL Bludenz: „Ich habe kein Problem damit, mir Dinge selbst beizubringen. Jedoch gibt es genügend Schüler, die auf den Unterricht angewiesen sind. Gerade in meiner Klasse merke ich, dass einige Schwierigkeiten mit dem ‚Distance Learning‘ hatten. Es sind Lehrstofflücken entstanden, die schwer zu füllen sind. Ich finde es zudem ungerecht, dass manche Matura-Anpassungen nur für AHS und nicht auch für BHS gelten.“ </p>

Karoline Stiedler (20) HTL Bludenz: „Ich habe kein Problem damit, mir Dinge selbst beizubringen. Jedoch gibt es genügend Schüler, die auf den Unterricht angewiesen sind. Gerade in meiner Klasse merke ich, dass einige Schwierigkeiten mit dem ‚Distance Learning‘ hatten. Es sind Lehrstofflücken entstanden, die schwer zu füllen sind. Ich finde es zudem ungerecht, dass manche Matura-Anpassungen nur für AHS und nicht auch für BHS gelten.“ 

<p>Jonas Mayrhofer (18), HAK Bregenz:„Dadurch, dass die Lehrpersonen stets bemüht sind, das Maximum aus den Unterrichtsstunden herauszuholen, können versäumte Inhalte aus dem ‚Distance Learning‘ kompensiert werden. Wenn das Niveau und der Schwierigkeitsgrad der letztjährigen Matura auch dieses Jahr aufrechterhalten wird, steht aus meiner Sicht einer positiven Absolvierung der Matura nichts mehr im Wege.“</p><p/>

Jonas Mayrhofer (18), HAK Bregenz:
„Dadurch, dass die Lehrpersonen stets bemüht sind, das Maximum aus den Unterrichtsstunden herauszuholen, können versäumte Inhalte aus dem ‚Distance Learning‘ kompensiert werden. Wenn das Niveau und der Schwierigkeitsgrad der letztjährigen Matura auch dieses Jahr aufrechterhalten wird, steht aus meiner Sicht einer positiven Absolvierung der Matura nichts mehr im Wege.“

<p>Letitia Einsle (18), PG Riedenburg: „Die Schulen sind grundsätzlich offen. Realität ist aber, dass Covid-kranke Schüler wie Lehrer zwei bis drei Wochen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können. Ich war selbst betroffen. Es fühlt sich nicht gut an, ausgerichtet zu bekommen, dass es an der Zeit wäre, bei der Matura zur ‚Normalität‘ zurückzukehren, wenn der Unterricht weit davon entfernt ist. Vor allem bei den Fremdsprachen fehlt die Übung.“</p><p/>

Letitia Einsle (18), PG Riedenburg: „Die Schulen sind grundsätzlich offen. Realität ist aber, dass Covid-kranke Schüler wie Lehrer zwei bis drei Wochen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können. Ich war selbst betroffen. Es fühlt sich nicht gut an, ausgerichtet zu bekommen, dass es an der Zeit wäre, bei der Matura zur ‚Normalität‘ zurückzukehren, wenn der Unterricht weit davon entfernt ist. Vor allem bei den Fremdsprachen fehlt die Übung.“

<p>Sven Rauter (20), HTL Bregenz: „Es liegt außer Zweifel, dass der Lerneffekt im ‚Homeschooling‘ niemals an klassischen Unterricht heranreichen wird. Speziell technische und verständnisbasierte Fächer sind es, die während der Corona-Krise den Kürzeren gezogen haben – diese Fächer sind in den meisten Fällen schriftlich. Gewisse Unterschiede wird es zwischen Schulen jedoch immer geben und absolute Fairness ist ein Ideal.“</p>

Sven Rauter (20), HTL Bregenz: „Es liegt außer Zweifel, dass der Lerneffekt im ‚Homeschooling‘ niemals an klassischen Unterricht heranreichen wird. Speziell technische und verständnisbasierte Fächer sind es, die während der Corona-Krise den Kürzeren gezogen haben – diese Fächer sind in den meisten Fällen schriftlich. Gewisse Unterschiede wird es zwischen Schulen jedoch immer geben und absolute Fairness ist ein Ideal.“

<p>Susanne Lampert (19), BSBZ Hohenems „Das Problem liegt ganz klar bei der schriftlichen Matura. Bei der mündlichen Matura werden nur die im Unterricht ­tatsächlich erarbeiteten Inhalte des jeweiligen Gegenstandes abgefragt. Bei der österreichweit gleichen schriftlichen Zentralmatura ist dies hingegen anders. Dort ­können die Prüfungen ­nämlich nicht an die schulspezifisch erarbeiteten Lehrinhalte angepasst werden.“</p>

Susanne Lampert (19), BSBZ Hohenems „Das Problem liegt ganz klar bei der schriftlichen Matura. Bei der mündlichen Matura werden nur die im Unterricht ­tatsächlich erarbeiteten Inhalte des jeweiligen Gegenstandes abgefragt. Bei der österreichweit gleichen schriftlichen Zentralmatura ist dies hingegen anders. Dort ­können die Prüfungen ­nämlich nicht an die schulspezifisch erarbeiteten Lehrinhalte angepasst werden.“