„Krieg kennt nur Verlierer“

Die EU rüstet auf – auch im Bodenseeraum. WANN & WO fragte Vorarlbergs Jungpolitiker, wie sie die Situation sehen.

Seit über einem Monat tobt in der Ukraine bereits der verheerende Krieg. Und während sich Millionen Menschen auf der Flucht befinden und Schutz in westlichen Staaten suchen, rüsten EU und NATO ihre Armeen auf und beliefern das umkämpfte Land neben Hilfsgütern auch mit Waffen zur Verteidigung gegen Putins Truppen. Am Bodensee ansässige Rüstungskonzerne wie Rheinmetall, Airbus oder Diehl wittern bereits das große Geschäft. Doch je länger der Konflikt, das Blutvergießen und das Säbelrasseln zwischen Russland, der Ukraine und EU/NATO dauert, desto größer ist die Gefahr, dass sich der Krieg in Europa ausbreitet – und genannte Unternehmen zum Ziel werden. WANN & WO hat deshalb bei Vorarlbergs nächster Politikergeneration nachgefragt, wie sie zu Waffenlieferungen und Aufrüstung stehen. „Wir müssen uns weltweit für diplomatische Lösungen stark machen und uns engagieren, dass Kriege möglichst nicht ausbrechen. Denn Krieg kennt nur Verlierer“, sagt beispielsweise JVP-Obmann Raphael Wichtl. Alle Stimmen dazu unten.
Fotos: Sams, handout/Litzke; Faksimile: W&W