Rettungsweg blockiert?

Passanten wunderten sich, warum die Beamten hier stehenblieben. Foto: Singer

Passanten wunderten sich, warum die Beamten hier stehenblieben. Foto: Singer

Hard. Hätten die Einsatzkräfte schneller zum Unfallort gelangen und den 22-Jährigen vielleicht retten können? Diese Frage wirft W&W-Leser Manfred Singer auf: „Ich sah, wie die Polizei an die Brücke am Skatepark fuhr und stehen blieb, statt die Blumenkübel zur Seite zu räumen und so den Weg freizumachen“, schildert der 75-Jährige gegenüber W&W. Singers Auffassung, dass die Rettung ohne die Kübel schneller gegangen wäre, widerspricht die Gemeinde aber: „Die Brücke ist nicht für den Verkehr zu-
gelassen und wird im Einzelfall lediglich von Instandhaltungsfahr-zeugen bis maximal
2,5 Tonnen befahren. Für eine schwerere bzw. höhere Last ist die Brücke nicht ausgelegt“, erklärt Amtsleiter Christian Mungenast. Einsatzfahrzeuge wiegen zwischen drei und vier Tonnen.

Sicherheitstipps der Wasserrettung

1. Stets eine Schwimmweste tragen, auch wenn man geübter Schwimmer ist. Gilt besonders für Kinder.

2. Die Leash (Halteleine zwischen Board und
Körper) sollte immer angelegt werden.

3. Wetter beachten. Landwind kann gefährlich werden, da man forttreibt. Bei Sonne drohen Überhitzung und Kreislaufprobleme, wenn man ins Wasser fällt. Daher regelmäßig abkühlen.

4. Entfernung zum Ufer nicht unterschätzen.