Friseur: „Zukunftspotential und Chancen“

Friseur-Innungsmeister Günther Plaickner wirbt auch angesichts des Fachkräftemangels für den Friseurberuf: „Die aktuellen Preissteigerungen in allen Bereichen treffen uns alle, sowohl die Betriebe als auch die Menschen im Land. Gerade hinsichtlich der extremen Energiekosten braucht es dringend wirsame Maßnahmen zur Abfederung, wie bereits von WKV-Präsident Wilfried Hopfner gefordert. Der Beruf des Friseurs hat viel Zukunftspotenzial und birgt zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten sowie Aufstiegschancen. Die Arbeit ist vielseitig, kreativ und bereichernd, da wir unsere KundInnen auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden begleiten dürfen. Die Zeit beim Friseur ist für viele wie ein kurzer Wellnessurlaub. Das hat sich gerade in den kurzen Verschnaufpausen während der Pandemie sehr deutlich gezeigt. Die Lehrlinge genießen höchste Qualität bei der Ausbildung und sind in den Betrieben sowie an der Berufsschule in besten Händen. Unsere Ausbildung ist innovativ, wie etwa die im Ländle entwickelte Ausbildungsapp „Get Hair“ von Andreas Innfeld zeigt, die vertiefende Informationen und Übungsmöglichkeiten bietet. Wer also immer noch der Meinung ist, dass FriseurInnen den ganzen Tag ‚nur‘ Haare schneiden, der irrt: Der Beruf ist vielseitig. Sei es im Salon als MitarbeiterIn mit Spezialisierungen, SalonleiterIn, auf Messen als MitarbeiterIn für die Industrie, AkteurIn von Workshops oder Modepräsentationen bei Bühne und Film – wer Talent und Begeisterung mitbringt, kann es weit schaffen. Ein Job, der krisensicher ist, mit der richtigen Einstellung extrem Spaß macht und mit tollen Einsatz auch gute Verdienstmöglichkeiten in Aussicht stellt.“