Käse, Schmalz und ganz viel Liebe

Sara Kapella (27) aus Bludenz liebt die Kulinarik Vorarlbergers und nutzt Social-Media, um auch andere dafür zu begeistern.

„Regionalität war in meiner Familie immer schon wichtig. Daher ist es mir ein großes Anliegen, zu zeigen, dass man in Vorarlberg viele tolle, hochwertige Lebensmittel kaufen kann“, erklärt Sara Kapeller (27). Es geht ihr dabei aber um weit mehr als um bloße Lebensmittel. Vielmehr schlägt ihr Herz für die Vorarlberger Küche ansich, die es ohne lokale Produzenten so nicht mehr geben würde. „Sie ist bodenständig und bietet viele Möglichkeiten für tolle Speisen“, schwärmt die Bludenzerin. So findet man auf ihrer Instagram-Seite Rezepte für Klassiker wie Apfelkompott, Funkaküachle oder Kässpätzle.

Von Großmüttern gelernt

„Schon als Kind habe ich viel mit meinen Großeltern gekocht. Von den Rezepten meiner Großmütter lasse ich mich heute noch inspirieren. Dabei entwickle ich sie weiter und gebe ihnen eine persönliche Note“, hebt die 27-Jährige hervor. Daher kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass sie sich auch in einer Welt ohne Social-Media mit Begeisterung der Kulinarik widmen würde.

Kochshow auf YouTube

Kapeller ist nicht nur auf Instagram aktiv, sondern gibt auch Kochkurse auf den Volkshochschulen und betreibt mit ihrer Freundin Ulrike Gstach eine Kochshow auf YouTube namens „die Gsiberger Küche“. Mit viel Humor und wechselnden Gastköchen widmen sie sich in dieser der Vielfalt der lokalen Kulinarik und zeigen auf, was man beim Kochen beachten muss.

<p class="caption">Kapeller ist so traditionell und bodenständig wie ihre Kulinarik. Fotos: privat</p>

Kapeller ist so traditionell und bodenständig wie ihre Kulinarik. Fotos: privat

Zur Person

Sara Kapeller
27 Jahre alt, Bludenz

Socia-Media-Manager

Ehrenamtliche Medienreferentin beim Vorarlberger Blasmusikverband

Dreijährige HLW Feldkirch, HAK Aufbaulehrgang, Marketing Studium

Follower auf Instagram: 5,2 K

@desschmecktsicher

Vorteile des „Instagram-Lebens“

Durch meinen Account habe ich sehr tolle Menschen kennengelernt.

Ich durfte auch schon bei mehreren Kooperationen mitmachen. Ein

persönliches Highlight für mich war die Einladung vom ORF zur

Talkshow von Barbara Karlich, wo ich über regionale Küche sprechen durfte.

Nachteile des „Instagram-Lebens“

Man verspürt öfters einen Druck, aktiver zu sein und mehr vom Leben zu teilen.